Ohne Gnade

    Aus Film-Lexikon.de

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    Drei kesse Schrebergarten-Miezen nehmen Anlauf, der Männerwelt eins auszuwischen, um am Ende festzustellen, dass sie kein Stück besser sind als der letzte Macho weit und breit.

    Die knackigen Schwestern Biene (Sylta Fee Wegmann) und Püppi (Sina Tkotsch), beschließen, dass endlich Schluss sein muss mit dem emotionalen und finanziellen Desaster ihrer Mutter Hilde (Catrin Striebeck). Deshalb setzen sie mit Erfolg auf die Testosteron-Reflexe derjenigen Männer, die Dreck am Stecken haben. Aber nicht jeder Vertreter aus dem Macholager lässt sich so einfach zum Deppen degradieren. Als die abgezockten Erpressungsopfer Alfons (Rolf Zacher) und Latten-Harry (Thomas Heinze) eine Gegenoffensive starten und die Girls vom windigen Tattoo-Adler (Jan Fedder) umlegen lassen wollen, eskaliert das folgende, hemmungslos überdrehte Katz-und-Maus-Duell in einen Chaos-Parcours quer durch alle Schrebergärten, Eisdielen, Anwaltskanzleien, Nachtclubs und Würstchenbuden des Kaffs – bis es richtig bumst!




    Filmstab

    Regie Birgit Stein
    Drehbuch Birgit Stein
    Kamera Wedigo von Schultzendorff
    Schnitt Charles Ladmiral, Marco Pav D'Auria
    Musik Daniel Wehr, Frankie Chinasky
    Produktion Birgit Stein, Roland Pellegrino

    Darsteller

    Hilde Catrin Striebeck
    Biene Sylta Fee Wegmann
    Püppi Sina Tkotsch
    Elvis Helge Schneider
    Baboo Tom Wlaschiha
    Latten-Harry Thomas Heinze
    Alfons Rolf Zacher
    Tattoo-Adler Jan Fedder
    Ronzo Gedeon Burkhard
    Claussen Christoph M. Ohrt
    Helmutchen Jürgen Prochnow
    Tarzan Ralf Richter
    Curry-Conda Tom Gerhardt

    Kritiken

    www.filmreporter.de: Nicola Turri: Regisseurin, Autorin und Produzentin Birgit Stein setzt bei Ihrem ersten Spielfilm auf bunten Klamauk. Sie stellt den klassischen Machos eine Riege nicht weniger skurriler Frauen entgegen.

    www.cinetastic.de: Ronny Dombrowski: Mit “Ohne Gnade” hat Birgit Stein ein überaus zweifelhaftes Regiedebüt abgeliefert, von dem man jeden Zuschauer nur abraten kann. Filme mit einer Aneinanderreihung von Klischees und sich zum Affen machenden Darstellern hat man im allabendlichen Fernsehen genug, dafür muss man nicht extra ins Kino gehen.

    www.kino.de: Die grelle Regie garantiert einen hysterischen Spaß, den sie mit lustigen Geräuschen und Bildtricks als Parodie kenntlich macht und diesen Overkill mit vorwärtstreibendem Partyscore krönt, was einer Frohsinn-Flatline vom Karneval gleicht.


    Wertungen

    3 Sterne
    1 Bewertungen
    Jahr/Land 2012 / Deutschland
    Genre Komödie
    Film-Verleih Senator Film
    FSK ab 16 Jahre
    Laufzeit 95 Minuten
    Kinostart 02. Mai 2013