Nur mit Dir

    Aus Film-Lexikon.de

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    Für den draufgängerischen Teenager Landon und seine Clique von High-School-Hipstern ist das Leben eine einzige Party - bis bei einem Aufnahmeritual ein Mitschüler schwer verletzt wird. Zur Strafe wird Landon vom Rektor zu gemeinnütziger Arbeit ebenso verdonnert wie zur Teilnahme am Schultheater. Ausgerechnet dort lernt er die Pfarrerstochter Jamie kennen, ein seltsames, unscheinbares Mädchen, in das er sich zu seiner eigenen Überraschung verliebt. Doch als Jamie schließlich seine Gefühle erwidert, muss Landon entdecken, dass sie ein großes, dunkles Geheimnis vor ihm verbirgt ...



    Filmstab

    Regie Adam Shankman
    Drehbuch Karen Janszen
    Vorlage nach dem Roman "Zeit im Wind" von Nicholas Sparks
    Kamera Julio Macat
    Schnitt Emma E. Hickox
    Musik Mervyn Warren
    Produktion Denise Di Novi, Hunt Lowry, Bill Johnson, Casey LaScala, Edward McDonell

    Darsteller

    Jamie Sullivan Mandy Moore
    Landon Carter Shane West
    Reverend Sullivan Peter Coyote
    Cynthia Carter Daryl Hannah
    Eric Al Thompson
    Dean Clayne Crawford
    Belinda Lauren German
    Tracie Paz De la Huerta
    Walker Jonathan Parks Jordan
    Clay Gephardt Matt Lutz

    Kritiken

    Cinema 2002-11: Die Handlung, nach Nicholas Sparks' Tränenzieher "Zeit im Wind", verlegte Adam Shankman ("Wedding Planner") aus den 50er Jahren in die heutige Zeit. Doch den Fifties-Muff hat er beibehalten. Denn "Nur mit dir" predigt Züchtigkeit so verlogen, dass es selbst läuterungswillige "American Pie"-Fans schütteln dürfte. Kostprobe: "Liebe ist wie der Wind. Du kannst sie nicht sehen, nur fühlen." 850 Teenie-Magazine wälzte der Regisseur, "um mich mit dem Nachwuchs vertraut zu machen". Das war im Zweifel prickelnder als das Aussitzen dieser Love-Story, deren Helden förmlich ohne Unterleib agieren.

    film-dienst 22/2002: Das vertraute Prinzip der romantischen Komödie wird durch den düsteren Anfang, dramatische Untertöne und den ungewöhnlichen Wandel des Helden aus den Angeln gehoben, letztlich erweist sich die Geschichte aber als nicht sonderlich tragfähig. Ein religiös angehauchtes Hollywood-Märchen voller Pathos und Rührseligkeit, das trotz ansprechender darstellerischer Leistungen kaum Glaubwürdigkeit für sich beanspruchen kann.