Nothing Personal

    Aus Film-Lexikon.de

    13196 poster.jpg

    Nothing Personal erzählt von einer jungen Holländerin, die ihr Leben hinter sich lässt. Nur mit einem Rucksack und ein paar elementaren Gegenständen wie Zelt und Schlafsack bricht sie nach Irland auf und wandert dort in völliger Einsamkeit durch die Wildnis. Nur gelegentlich bedient sie sich des Autostops, doch diese Begegnungen sind ihr verhasst, denn sie will nur ihre Ruhe haben und sich die Menschen so weit als möglich vom Leib halten. Doch dann wird sie eines Morgens vom etwas älteren, gebildeten Eigenbrötler Martin (Stephen Rea) angesprochen, der ihr Essen anbietet, wenn sie ihm im Garten helfe. Anne stimmt zu, doch als es beim Abendessen zum Streit kommt, will sie wieder abhauen. Schliesslich machen sie einen Handel: Essen für Arbeit, kein persönlicher Kontakt, keine Fragen. So kommen die beiden langsam in einen Trott hinein und arrangieren sich miteinander. Martin erklärt ihr die Arbeit, sie führt sie aus und er versorgt sie mit Mahlzeiten, welche er ihr jeweils bereit stellt, da sie nicht gemeinsam essen. Doch obwohl sie nur das nötigste miteinander sprechen, beginnen sich die Schutzmauern langsam abzubauen und sie lernen sich schrittweise etwas kennen. Doch wird sich Anne darauf einlassen, wird sie wieder sesshaft werden oder macht sie vielleicht vorher ihren Abgang?



    Filmstab

    Regie Urszula Antoniak
    Drehbuch Urszula Antoniak
    Kamera Daniel Bouquet
    Schnitt Nathalie Alonso Casale
    Musik Ethan Rose
    Produktion Edwin van Meurs, Reinier Selen

    Darsteller

    Martin Stephan Rea
    Anne Lotte Verbeek

    Kritiken

    kino.de: Mit einem fast archaischen Drama um zwei verwundete Seelen, die in der Einsamkeit Irlands zueinander finden, gibt Urszula Antoniak ein beachtliches Regiedebüt.

    Daniel Sander (spiegel.de) 2010-04: Ein Film wie seine Protagonistin: schön und traurig, abweisend und doch liebenswert.