My Old Lady

    Aus Film-Lexikon.de

    13987 plakat.jpg

    Der mittellose New Yorker Mathias Gold reist nach Paris, um ein Apartment zu verkaufen. Er hat es von seinem verstorbenen Vater Max geerbt, zu dem er seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte.

    Doch an Stelle des schnellen Geldes erwartet ihn in Frankreich die 92 Jahre alte Mathilde. Sie hat vor langer Zeit mit Mathias' Vater eine Immobilienleibrente vereinbart, darf also bis zu ihrem Tod im Apartment wohnen und erhält darüber hinaus eine monatliche Rente von 2400 Euro.

    Die fordert sie nun von Mathias ein, der sich plötzlich mit antiquierten französischen Gesetzen und Mathildes streitlustiger Tochter Chloé auseinandersetzen muss.




    Filmstab

    Regie Israel Horovitz
    Drehbuch Israel Horovitz
    Kamera Michel Amathieu
    Schnitt Stephanie Ahn, Jacob Craycroft
    Musik Mark Orton
    Produktion David C. Barrot, Nitsa Benchetrit, Gary Foster, Rachael Horovitz

    Darsteller

    Mathilde Girard Maggie Smith
    Mathias Gold Kevin Kline
    Chloé Girard Kristin Scott Thomas
    Monsieur Lefevre Dominique Pinon
    Dr. Florence Horowitz Noémie Lvovsky
    François Roy Stéphane Freiss

    Kritiken

    www.epd-film.de Birgit Roschy: Israel Horovitz, der in seinem Spielfilmdebüt sein eigenes Theaterstück verfilmte, inszeniert pointenreiche Dialoge, in denen sich in emotionalen Schleudergängen zwischen Sitcom-Witz und selbstmörderischer Verzweiflung die familiären Verschlingungen offenbaren.

    www.cinetastic.de Ronny Dombrowski: Israel Horovitz verleiht seinem eigenen Stück mit wesentlichen inhaltlichen Änderungen ein paar interessante neue Aspekte, doch vermag die Umsetzung trotz des großartigen Darstellerensembles nur bedingt zu unterhalten. Etwas mehr Spritzigkeit hätte “My Old Lady” durchaus gut getan.

    www.outnow.ch: Zuschauer, die sich angesichts des Plots auf eine schwarze Komödie gefreut haben, in der Mathias versucht, die alte Frau aus dem Weg zu räumen, dürften sich enttäuscht die Augen reiben. Denn auch Klines zynischer Protagonist lässt im Verlaufe des Filmes die Maske fallen und gibt zu erkennen, dass letztendlich - Achtung!- all seine aufgestaute Wut in der Kindheit begründet ist.


    Wertungen

    4 Sterne
    1 Bewertungen
    Jahr/Land 2014 / USA, Frankreich
    Genre Komödie
    Film-Verleih Ascot Elite
    Laufzeit 107 Minuten
    Kinostart 20. November 2014