Morning Glory

    Aus Film-Lexikon.de

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    Für die 28-jährige engagierte Becky Fuller platzt ein Lebenstraum: statt der lang ersehnten Beförderung zur Fernsehproduzentin, wird ihr kurzerhand gekündigt. Und nahtlos fügt sich an ihre Karriere auch ihr Liebesleben - komplett verkorkst. Als sie nach diversen fehlgeschlagenen Bewerbungen einen Anruf der Frühstückssendung „Daybreak" erhält, scheint ihre Pechsträhne ein Ende zu haben. Dass der Produzent der letztplatzierten nationalen Morgenshow ihr einen völlig aussichtlosen Job anbietet, nämlich die Quote zu retten, stört sie dabei nicht weiter. Voller Übereifer stürzt sich Becky in den neuen Job, felsenfest entschlossen, aus „Daybreak" DAS TV Highlight des Tages zu machen. Als erstes engagiert Becky den legendären TV-Anchorman Mike Pomeroy. Dumm nur, dass Mike ein Nachrichtenmann der alten Schule ist und sich weder mit Frühstückssendung-Tratsch, Haushaltstipps und Horoskopen, noch mit seiner neuen Kollegin und ehemaligen Schönheitskönigin Colleen Peck beschäftigen möchte. Becky muss sich schnell etwas einfallen lassen, damit nicht ihre Karriere, ihr Ruf, ihre gerade erst erblühende Beziehung mit dem Produzentenkollegen Adam und die ganze Sendung in Rekordgeschwindigkeit den Bach runtergehen. Doch guter Rat ist teuer...




    Filmstab

    Regie Roger Michell
    Drehbuch Aline Brosh McKenna
    Kamera Alwin Küchler
    Schnitt Dan Farrell, Nick Moore, Steven Weisberg
    Musik David Arnold
    Produktion J.J. Abrams, Bryan Burk

    Darsteller

    Becky Fuller Rachel McAdams
    Mike Pomeroy Harrison Ford
    Colleen Peck Diane Keaton
    Adam Bennett Patrick Wilson
    Jerry Barnes Jeff Goldblum
    Lenny Bergman John Pankow
    Paul McVee Ty Burrell

    Kritiken

    kino.de: Wie in "Nachrichtenfieber - Broadcast News" wird der Journalistenalltag höchst unterhaltsam geschildert. Letztlich wird diesem Aspekt mehr Gewicht zugestanden als der romantischen Komponente der Story. Das liebenswürdige "Working Girl" wird dennoch gerade bei etwas reiferen Frauen mit einem Faible für Ford etliche Fans verbuchen können.

    ciritc.de: McAdams‘ Haar wallt in Zeitlupe; Menschen schlürfen mit wichtiger Miene Kaffee aus Pappbechern und treffen ihre große Liebe im Fahrstuhl; und Harrison Ford darf als ewig grummelnder Starjournalist mit Sockenfetisch ebenso hemmungslos chargieren wie McAdams. Was ein zweitrangiges Mainstream-Melodram hätte sein können, wird so zum echten Ärgernis.