Mit besten Absichten

    Aus Film-Lexikon.de

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    Nach dem Tod ihres geliebten Ehemanns ist Marnie Minervini (SUSAN SARANDON) kürzlich von New Jersey nach Los Angeles umgezogen, um wieder näher bei ihrer Tochter Lori (ROSE BYRNE) – einer erfolgreichen, aber immer noch allein lebenden Drehbuchautorin – zu wohnen und sie mit mütterlicher Liebe zu überschütten.

    Ausgestattet mit einem beachtlichen Bankguthaben, das ihr von ihrem Mann hinterlassen wurde, hat Marnie es sich in einem tollen Apartment gemütlich gemacht, das neue iPhone immer griffbereit. Doch die Unmengen an SMS, Überraschungsbesuchen und Gesprächen voller ungebetener Ratschläge zwingen Lori bald dazu, klare Grenzen zwischen ihrer Mutter und ihrem Privatleben zu ziehen.

    Und auch Marnie findet Mittel und Wege, ihren unendlichen Optimismus und ihre energische Großzügigkeit in neue Bahnen zu lenken. Sie verändert das Leben anderer Menschen sowie auch ihr eigenes und findet eine neue Bestimmung.





    Filmstab

    Regie Lorene Scafaria
    Drehbuch Lorene Scafaria
    Kamera Brett Pawlak
    Schnitt Kayla Emter
    Musik Jonathan Sadoff
    Produktion Joy Gorman

    Darsteller

    Zipper J. K. Simmons
    Marnie Minervini Susan Sarandon
    Lori Minervini Rose Byrne
    Elise Megalyn Echikunwoke
    Ben Billy Magnussen
    Jacob Jason Ritter
    Emily Lucy Punch
    Officer Lee Randall Park
    Mark Michael McKean
    Freddy Jerrod Carmichael

    Kritiken

    www.wessels-filmkritik.com Antje Wessels: Ein rührender Film über Mütter und Töchter – ohne Klischees zu bedienen, legt uns Regisseurin Lorene Scafaria in „Mit besten Absichten“ nahe, dass man geliebte Menschen nicht erdrücken, aber auch nicht gänzlich von sich weisen muss, um eine lange, erfüllte Beziehung zu genießen.

    www.filmstarts.de Frank Schnelle: Susan Sarandon brilliert in dieser hübschen Charakterstudie als nervende Übermutter, die nicht bloß die eigene Tochter, sondern alle Welt mit Liebe und Aufmerksamkeit überschüttet: „Mit besten Absichten“ ist komisch, traurig und vor allem menschlich.

    www.kino-zeit.de Bianca Piringer: Das Fehlen eines großen Spannungsbogens macht den Spielfilm nicht langweilig, sondern weckt die Neugier auf solche neuen Erzählformen und ungewohnten Inhalte. Und das nicht nur, weil man Susan Sarandons Spiel ewig zuschauen könnte.


    Wertungen

    4.3 Sterne
    3 Bewertungen
    Original The Meddler
    Jahr/Land 2016 / USA
    Genre Tragikomödie
    Film-Verleih Sony Pictures
    Laufzeit 104 Minuten
    Kinostart 14. Juli 2016