Minority Report

    Aus Film-Lexikon.de

    10943 poster.jpg

    Im Washington, D.C., des Jahres 2054 gibt es keine Morde mehr. Die Zukunft ist bekannt und Mörder werden gefasst, bevor sie ihr Verbrechen begehen können. Dafür sorgt Pre-Crime, eine Elite-Einheit der Polizei, die die Visionen der Pre-Cogs, drei Wesen mit hellseherischen Fähigkeiten, auswertet und zur Tat schreitet. Das System ist perfekt. Und John Anderton ist sein perfekter Chef: Seit einem tragischen Verlust sechs Jahre zuvor widmet er sein Leben mit vollkommener Leidenschaft der Verbrecherjagd. Es gibt keinen Grund für ihn, am System zu zweifeln - bis er in einer Vision selbst als Mörder zu sehen ist. 36 Stunden bleiben ihm bis zu dem Verbrechen. 36 Stunden, um zu beweisen, dass er unschuldig ist - und das perfekte System fehlbar. Die Flucht kann beginnen.



    Filmstab

    Regie Steven Spielberg
    Drehbuch Scott Frank, Jon Cohen
    Kamera Janusz Kaminski
    Schnitt Michael Kahn
    Musik John Williams
    Produktion Jan de Bont, Bonnie Curtis, Gerald R. Molen, Walter F. Parkes

    Darsteller

    Lamar Burgess Max von Sydow
    John Anderton Tom Cruise
    Jad Steve Harris
    Detective Danny Witwer Colin Farrell
    Agatha Samantha Morton
    Dr. Iris Hineman Lois Smith
    Dr. Solomon Peter Stormare
    Gideon Tim Blake Nelson
    Lara Anderton Kathryn Morris
    Pre-Crime Cop Richard Coca

    Kritiken

    film-dienst 20/2002: Nach Motiven einer Kurzgeschichte des Science-Fiction-Autors Philip K. Dick hat Spielberg die Handlung als Mischung aus Zukunftsfantasie, Thriller und philosophischer Reflexion inszeniert. Der Film ist vieles in einem und keines ganz: deterministische Gesellschaftsvision, individuelles Schuld-und-Sühne-Drama und effektvolle Fluchtgeschichte. Technisch brillant und fesselnd im Konzept, wenn auch sicher nicht für jeden Zuschauer überzeugend.

    Cinema 10/2002: Das fesselnde Gedankenspiel "Sind wir wirklich nur Spielball des Schicksals?" ist aber auch der bislang penetranteste Fall von Product-Placement geworden. Doch in einem Film, der eine Zukunftsvision unserer Welt zeigen will, ist das schon wieder konsequent.

    Kino News 09/2002: Packende Story, spannende Umsetzung und auch optisch ein absoluter Leckerbissen.

    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Name
    nom 2002 Bester Tonschitt Richard Hymns, Gary Rydstrom