Michael Caine

    Aus Film-Lexikon.de

    britischer Schauspieler; * 14. März 1933 in London

    eigentlich: Sir Maurice Joseph Micklewhite;

    Michael Caine, der Sohn eines Fischhändlers, entdeckte bereits früh seine Liebe zur Schauspielerei und war viele Jahre als Amateurschauspieler bei unterschiedlichen Theater- und Fernsehproduktionen tätig. Sein Spielfilmdebüt gab er 1956 in "An vorderster Front" ("A Hill in Korea"), schaffte aber erst 1966 in der Rolle des Alfie in "Der Verführer lässt schön grüßen" ("Alfie") den internationalern Durchbruch.

    Um Beschäftigungslosigkeit zu vermeiden, nahm der Schauspieler in der Folgezeit die unterschiedlichsten Rollen an und war so meist als Nebendarsteller zu sehen. Für seine Darstellung des Elliot in Woody Allens "Hannah und ihre Schwestern" ("Hannah and her Sisters", 1986) erhielt er seinen ersten Oscar für die beste männliche Nebenrolle. Einen weiteren Oscar in der selben Kategorie brachte ihm die Rolle des Dr. Wilbur Larch in "Gottes Werk und Teufels Beitrag" ("The Cider House Rules", 1999) ein. Nominiert für den Oscar als bester Hauptdarsteller war er für "Stille Amerikaner" (The Quiet American, 2002).

    Neben seiner Arbeit als Schauspieler betätigte sich Caine auch immer wieder als Produzent und Buchautor. Im Jahr 2000 wurde Caine zum Ritter geschlagen.


    Filmografie - Darsteller


    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Film
    Oscar.jpg 1986 Bester Nebendarsteller Hannah und ihre Schwestern
    Oscar.jpg 1999 Bester Nebendarsteller Gottes Werk & Teufels Beitrag
    nom 2002 Bester Hauptdarsteller Der stille Amerikaner
    nom 1972 Bester Hauptdarsteller --
    nom 1983 Bester Hauptdarsteller --
    nom 1966 Bester Hauptdarsteller Alfie