Maximilian Schell

    Aus Film-Lexikon.de

    österreichischer Schauspieler, Regisseur und Produzent; * 08. Dezember 1930 in Wien

    Der Bruder von Maria Schell und Sohn eines schweizerischen Schriftstellers und einer österreichischen Schauspielerin hatte seinen ersten öffentlichen Auftritt als Elfjähriger am Schauspielhaus Zürich. Er studierte Germanistik, Kunst- und Literaturgeschichte sowie Musik- und Theaterwissenschaften in München und Zürich.

    1953 begann seine künstlerische Laufbahn als Dramaturg, Regisseur und Schauspieler an der Baseler Komödie. Weitere Stationen waren Berlin, Wien, München und Hamburg, wo er von 1959 bis 1963 am Deutschen Schauspielhaus mit Gustaf Gründgens zusammenarbeitete, und Salzburg.

    Seine Filmkarriere startete 1955 mit Laszlo Benedeks Film "Kinder, Mütter und ein General". Seinen größten Erfolg hatte er 1962 mit dem Oscar als bester Hauptdarsteller in "Das Urteil von Nürnberg" ("Judgment at Nuremberg", 1961). Weitere Nominierungen für den Oscar als bester Haupt- und Nebendarsteller sowie für den besten ausländischen und Dokumentarfilm folgten.

    Als Produzent und Regisseur ist Schell seit 1970 ebenfalls erfolgreich mit Filmen wie "Erste Liebe" (1970), "Der Fußgänger" (1974), "Der Richter und sein Henker" (1975) und "Marlene" (1984). Seine Schwester verewigte er in ihrer Biografie "Meine Schwester Maria" (2002).

    Schell ist einer der bekanntesten und erfolgreichen deutschsprachigen Schauspieler. 2002 erhielten er und seine Schwester einen Bambi für ihr Lebenswerk.


    Filmografie - Darsteller


    Filmografie - Regisseur


    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Film
    Oscar.jpg 1961 Bester Hauptdarsteller Das Urteil von Nürnberg
    nom 1975 Bester Hauptdarsteller --
    nom 1977 Bester Nebendarsteller Julia