Maria an Callas

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    Der erfolgreiche Produktdesigner Jost ist nach dem Tod seiner Frau völlig ausgebrannt und leer - die innovativen Ideen für seine Arbeit bleiben aus. Da entdeckt er, dass seine Frau Maria eine geheime Email-Freundin namens Callas hatte.

    Um aus ihrem Alltagsleben zu entfliehen, verschwieg Maria ihrer Email-Freundin ihre Krankheit und gab stattdessen das aufregende Leben ihres Mannes als das ihrige aus. Jost führt die Korrespondenz in der Rolle seiner Frau weiter. Zum ersten Mal verspürt er nach dem Tod seiner Frau wieder Lebensfreude und Neugier.

    Callas wird zu seiner Muse und inspiriert ihn bei seiner kreativen Arbeit. Langsam verliebt er sich in die faszinierende Unbekannte, die an der Küste ein Hotel betreibt. Ohne seine Identität preiszugeben mietet er sich in ihrem Hotel ein und erkennt, dass auch sie ihr Leben nicht ganz wahrheitsgemäß beschrieben hat ...



    Filmstab

    Regie Petra K. Wagner
    Drehbuch Petra K. Wagner
    Kamera Peter Polsak
    Schnitt Erik Stappenbeck
    Musik Helmut Zerlett
    Produktion Erik Stappenbeck

    Darsteller

    Jost Götz George
    Anni Claudia Michelsen
    Jennie Monica Bleibtreu
    Lu Anna Thalbach
    Nerine Inga Busch
    Axel Ingo Naujoks
    Susa Esther Schweins
    Liz Nellie Thalbach
    Hannes Torben Krämer
    Ho Helmut Zerlett
    Sonja Eva Padberg
    Paul Tayfun Bademsoy

    Kritiken

    Dirk Jasper: Petra Katharina Wagner erzählt die Geschichte von zwei verlorenen Seelen, deren Flucht in die Illusion und Rückkehr in die Realität, vor allem aber eine große emotionale Liebesgeschichte, die von ihrer Intensität und Wahrhaftigkeit lebt. Liebhaber von romantischen Filmen wie Bella Martha und Brot und Tulpen werden sich auf Maria an Callas besonders freuen. In den Hauptrollen sind Götz George, Claudia Michelsen und Monica Bleibtreu zu sehen. In weiteren Rollen brillieren Anna Thalbach, Inga Busch und Ingo Naujoks.

    Lexikon des internationalen Films: In wenig überzeugender Fernsehästhetik umgesetzte Psycho-Liebesgeschichte, die ihre durchaus bemerkenswerten Darsteller ebenso wie das Publikum notorisch unterfordert.