Mara und der Feuerbringer

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    Die vierzehnjährige Mara (Lilian Prent) hat nur einen Wunsch: normal sein! Wenn das nur so einfach wäre… In der Schule gilt sie als Außenseiterin, zu Hause wird sie von ihrer Mutter (Esther Schweins) mit Esoterikkursen drangsaliert und zu allem Überfluss suchen sie auch noch regelmäßig düstere Tagträume heim. Als Mara plötzlich erfährt, dass es sich nicht um Träume, sondern um Visionen handelt und ausgerechnet sie eine Seherin sein soll, gerät ihr Leben ordentlich aus den Fugen. Denn Mara hat keine geringere Aufgabe auferlegt bekommen, als den drohenden Weltuntergang zu verhindern – steht Ragnarök, die Götterdämmerung, wirklich unmittelbar bevor?

    Mithilfe von Dr. Reinhold Weissinger (Jan Josef Liefers), Universitätsprofessor für germanische Mythologie, stürzt sich Mara in ein aufregendes Abenteuer, in dem sie ganz auf ihre Stärken vertrauen muss. Geht von dem selbstverliebten Loki (Christoph Maria Herbst) und seiner geheimnisvollen Frau Sigyn (Eva Habermann) wirklich die größte Gefahr aus? Und was hat es mit dem bedrohlichen Feuerbringer auf sich? Mara gerät immer tiefer in eine magische Welt, in der sie all ihren Mut beweisen und über sich hinauswachsen muss…





    Filmstab

    Regie Tommy Krappweis
    Drehbuch Tommy Krappweis
    Kamera Stephan Schuh
    Schnitt Jochen Donauer
    Produktion Christian Becker, Alexander Dannenberg

    Darsteller

    Mara Lorbeer Lilian Prent
    Professor Weissinger Jan Josef Liefers
    Christa Lorbeer Esther Schweins
    Loki Christoph Maria Herbst
    Sigyn Eva Habermann
    Dr. Thurisaz Heino Ferch
    Zweig Oliver Kalkofe
    Loge,der Feuerbringer Thomas Fritsch

    Kritiken

    www.programmkino.de Marcus Wessel: In seiner mutigen Konzeption erweist sich Krappweis’ Kinoumsetzung als geglückter Versuch einer deutschen Fantasyerzählung mit vielen Rückgriffen auf unsere (Kultur-)Geschichte und Seitenhieben auf allzu ernste oder ambitionierte Genrekollegen.

    www.filmosophie.com: Es fehlt der Mut zum echten Genre Film, zu einem Abweichen vom Heile-Welt-Kino der Schweiger-Schweighöfer Generation. Hauptsache der Humor ist einfach genug, um auch die langsamsten Zuschauer_innen zu erreichen und am Ende haben sich alle lieb.

    www.outnow.ch: llgemein sind die Figuren etwas platt und die Bezüge zur nordischen Mythologie dürften wohl kaum für den Geschichtsunterricht reichen, doch der Film macht dies mit einem sympathischen Jan Josef Liefers, tollen Effekten, bombastischem Score und unterhaltsamer Inszenierung wieder ein wenig wett.