Lilo & Stitch

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    Er ist raffiniert, er ist gefährlich, er ist absolut schräg und er kommt aus einer anderen Galaxie: Stitch, Ergebnis eines illegalen Experiments - ein Außerirdischer im Hundepelz. Nach einer Odyssee im Weltraum landet er ausgerechnet auf der Trauminsel Hawaii und trifft dort auf Lilo. Lilo ist ein freches kleines Mädchen, das Surfen liebt und einfach anders ist als alle Kinder um sie herum. Ihre Leidenschaft: Elvis-Songs. Das etwas seltsame Aussehen und Benehmen von Stitch fasziniert Lilo so sehr, dass sie kurzerhand beschließt, ihn zu adoptieren. Eine Entscheidung, die ihr Leben auf den Kopf stellt, denn es dauert nicht lange und Stitch stürzt seine neue Umgebung ins absolute Chaos und zerstört hemmungslos, was ihm in die Hände kommt - bis er eines Tages die eine Sache entdeckt für die er nicht programmiert ist ...



    Filmstab

    Regie Chris Sanders, Dean Deblois
    Drehbuch Chris Sanders, Dean Deblois
    Vorlage nach einer Idee von Chris Sanders
    Schnitt Darren Holmes
    Musik Alan Silvestri
    Produktion Clark Spencer

    Darsteller

    Nani Vanessa Petruo
    David Timmo Niesner
    Präsidentin des Hohen Rates Katharina Thalbach
    Jamba Roland Hemmo
    Cobra Bobo Tilo Schmitz
    Lilo Shir Hommelsheim
    Stitch Bob van der Houven
    Pliiklii Oliver Rohrbeck
    Kapitän Gantu Engelbert von Nordhausen
    Hula Lehrer Tobias Meister

    Kritiken

    Dirk Jasper: Sie sind cool, witzig, die größten Elvis-Fans überhaupt und absolut liebenswert: "Llilo & Stitch". Das kleine eigenwillige Mädchen aus Hawaii und ihr so garnicht pflegeleichter Alien im Hundepelz sind die neuesten Disney-Zeichentrick-Stars. Durch den Einsatz von Aquarellfarben gelang es den Disney-Zeichnern bei "Llilo & Stitch" eine einzigartige Atmosphäre auf die Leinwand zu bannen. Die kleine Lilo und ihr außerirdischer Freund Stitch werden in diesem Sommer das ganze Universum verzaubern!

    Der Spiegel 2002-27: Der Film ist ein weitgehend sehr vergnügliches und bezauberndes Zeichentrickwerk von Disney, das den Zuschauer mit kosmopolitischer Unkorrektheit überrascht: Gleich zu Beginn kriegt ein Mädchen mit Brille eins auf die Nase. Doch es kommt noch dicker: Die weißen Amerikaner sind fast alle hässlich und schieben einen Wanst vor sich her. Den Regisseurin Dean Deblois und Chris Sanders gelingt es mit leichter Hand, vor exotischer Kulisse lauter Disney-Tabuthemen aufzugreifen - von der Arbeitslosigkeit bis zur Freak-Mode.

    Kultur Spiegel 2002-07: Neben technisch aufwendigen und perfekten Computeranimationen á la "Monster AG" und "Toy Story" nehmen sich weitgehend handgearbeitete Zeichentrickfilme wie dieser mittlerweile etwas altbacken aus. Die putzige Geschichte über einen garstigen Alien auf Hawaii setzt deshalb konsequent und kompetent auf nostalgisches Disney-Flair.

    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Name
    nom 2002 Bester animierter Spielfilm Chris Sanders