Leben tötet mich

    Aus Film-Lexikon.de

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    Paul und sein jüngerer Bruder Daniel haben marokkanische Eltern, sind aber am Stadtrand von Paris geboren und aufgewachsen. Paul muss trotz guter Ausbildung als Pizzalieferant jobben. Seinen Frust baut er nach Feierabend im Boxring ab. Heimlich versucht er sich als Schriftsteller und beginnt mit der Literaturstudentin Myriam eine Beziehung.

    Daniel wählt einen radikal anderen Weg. Er will als Bodybuilder die vorenthaltene Anerkennung verdienen, geht nach Hamburg und tritt dort erfolgreich in einem Varieté auf. In seiner Obsession pumpt er sich mit Steroiden voll, bis sein Körper den permanenten Konsum der Anabolika nicht mehr verkraften kann und Daniel ins Krankenhaus eingeliefert wird ...



    Filmstab

    Regie Jean Pierre Sinapi
    Drehbuch Jean-Pierre Sinapi, Daniel Tonachella
    Vorlage Jack-Alain Léger
    Kamera Pierre Aïm
    Schnitt Catherine Schwartz
    Musik Louis Sclavis
    Produktion Fabienne Servan-Schreiber

    Darsteller

    Herr Beni Marc Andréoni
    Paul Smaïl Sami Bouajila
    Daniel Smaïl Jalil Lespert
    Myriam Sylvie Testud
    Diop Simon Bakinde
    Herr Luis Roger Ibanez
    Vater Smaïl M'Hamed Benguettaf
    Mutter Smaïl Taddadit Mandi
    Tarik Djemel Barek

    Kritiken

    film-dienst 11/2005: Der in einander überlagernden Rückblenden erzählte Film spiegelt die Hoffnungen und Träume der zweiten Generation nordafrikanischer Zuwanderer und beschreibt das Bemühen, sich in die französische Gesellschaft einzugliedern. Trotz vorgeblich komplizierter Struktur entwickelt sich die Geschichte recht einfach, wobei es dem talentierten Hauptdarsteller obliegt, die widersprüchlichen Charaktere auszuloten.


    Wertungen

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    0 Bewertungen
    Original Vivre me tue
    Jahr/Land 2002 / Frankreich, Deutschland
    Genre Drama
    Film-Verleih Salzgeber & Co. Medien GmbH
    Laufzeit 86 Minuten
    Kinostart 02. Juni 2005