Ladybird, Ladybird

    Aus Film-Lexikon.de



    Filmstab

    Regie Ken Loach
    Drehbuch Rona Munro
    Kamera Barry Ackroyd
    Schnitt Jonathan Morris
    Musik George Fenton
    Produktion Sally Hibbin für Parallax

    Darsteller

    Maggie Crissy Rock
    Jorge Vladimir Vega
    Mairead Sandie aa Velle
    Adrian Mauricio Venegas
    Simon Ray Winstone
    Jill Clare Perkins
    Sean Jason Stracey
    Mickey Luke Brown
    Serena Lily Farrell
    Maggies Vater Scottie Moore
    Maggies Mutter Linda Ross
    Maggie, 5 Jahre Kim Hartley
    Karaoke Ansager Jimmy Batten
    Pflegemutter Sue Sawyer
    Mrs. Higgs Pamela Hunt
    Nachbar Alan Gold

    Kritiken

    Dirk Jasper: Bewegendes Sozialdrama von Ken Loach nach einer wahren Begebenheit. "Die banalen Geschichten von banalen Leuten sind, wenn Ken Loach sie erzählt, die bewegendsten und ungewöhnlichsten", schrieb "Der Spiegel" über den Briten Ken Loach ("Riff-Raff", "Raining Stones"). Mit seinen gründlich recherchierten und sensibel inszenierten Sozialdramen gehört er inzwischen zu den wichtigsten europäischen Filmemachern. Sein Engagement für die kleinen Leute ist glaubwürdig, tief anrührend und dabei auch noch höchst unterhaltsam. Mit Crissy Rock als Hauptdarstellerin machte Ken Loach einen Glücksgriff. Die Laiendarstellerin verkörpert die einfache Arbeiterfrau, die ihre Entscheidungen nur aus dem Bauch heraus fällt, einfach ihren Mund nicht halten kann und allen Widerständen zum Trotz in einem Teufelskreis von Gewalt um ihr Mutterglück kämpft, mit überwältigender Intensität und wurde bei den Filmfestspielen in Berlin mit einem Silbernen Bären als beste Darstellerin ausgezeichnet.

    Lexikon des internationalen Films: Ein nach einem tatsächlichen Fall stark gefühlsbetont gestalteter Film, der weniger an einer Analyse des sozialen Umfelds und des persönlichen Hintergrunds interessiert ist als am Schicksal einer von ihrem Milieu gezeichneten Frau. Vor allem auch schauspielerisch beachtlich, wenn auch mitunter quälend auf die Spitze getrieben.

    Rhein-Zeitung 1997-07-07: Bewegendes Drama von Ken Loach.