La teta asustada

    Aus Film-Lexikon.de

    Fausta leidet an "Milch des Leids", einer durch Muttermilch übertragenen Krankheit. Davon sind Kinder betroffen, deren Mütter während des Peruanisch-Ecuadorianischen Grenzkrieges vergewaltigt wurden. Die bisher unheilbare Krankheit löst Depressionen und andere psychische Krankheiten aus.

    Ihr ganzen Leben muss Fausta nun mit der Krankheit kämpfen. Sie führt sich eine Kartoffel ein, um sich selbst vor sexuellen Übergriffen zu schützen. Als ihre Mutter überraschend stirbt, muss sie sich ihren Ängsten stellen. Mithilfe einer Therapie soll sie ihre Depressionen in den Griff bekommen. Sie begibt sich auf eine Reise – eine Reise, die sie weg von ihrer Angst und in die Freiheit führt.



    Filmstab

    Regie Claudia Llosa
    Drehbuch Claudia Llosa
    Kamera Natasha Brier
    Schnitt Frank Gutiérrez
    Musik Selma Mutal
    Produktion Antonio Chavarrías, José María Morales, Claudia Llosa

    Darsteller

    Fausta Magaly Solier Romero
    Aída Susi Sánchez
    Noé Efraín Solís

    Kritiken

    kino-zeit.de: Leicht macht es einem Claudia Llosa mit ihrer schweren Geschichte über das Trauma des peruanischen Bürgerkriegs nicht. Doch der Film findet immer wieder wunderbare poetische Bilder für das Leid seiner Protagonstin, die man nicht vergisst.