Kurt Russell

    Aus Film-Lexikon.de

    amerikanischer Schauspieler; * 17. März 1951 in Springfield, Massachusetts

    eigentlich: Kurt Vogel Russell;

    Durch seinen Vater, den jahrelangen "Bonanza"-Hilfssheriff Bing Russell, kam Kurt schon früh zur Schauspielerei. Durch Gastauftritte in TV-Serien seit seinem neunten Geburtstag und Hauptrollen in Disney-Kino-Produktionen wie "Vierzig Draufgänger" (1966) avancierte er bald zum bekannten Kinderstar. In "Ob blond, ob braun" ("It Happened At The World's Fair", 1962) trat er dem "King" Elvis Presley persönlich gegen das Schienbein.

    Als einem der wenigen gelang ihm mühelos der Sprung vom Kinderstar zum anerkannten erwachsenen Schauspieler, vor allem mit der Darstellung seines Idols in John Carpenters Biografie "Elvis - The King" ("Elvis - The Movie", 1979). Nachdem er den Traum, Baseballspieler zu werden, auf Grund eines Schulterleidens hatte aufgeben müssen, entschied er sich endgültig für die Schauspielerei.

    Unter der Führung von John Carpenter landete er weitere Erfolge als Action-Held in dem Science-Fiction-Film "Die Klapperschlange" ("Escape from New York", 1981), dem Horrorfilm "Das Ding aus einer anderen Welt" ("The Thing", 1982) und der Komödie "Big Trouble In Little China" (1985). Einen grossen Schritt vorwärts brachte ihn auch seine Leistung in "Silkwood" (1983) an der Seite von Meryl Streep und Cher. Seine erste Zusammenarbeit mit Roland Emmerich in "Stargate" (1994) neben James Spader wurde zum Welterfolg, während er als Snake Plissken in der Fortsetzung der "Klapperschlange" 1996 ("Flucht aus L.A."/ "Escape from L.A.") eher wenig Zuschauer in die Kinos lockte.


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