Kurt Hoffmann

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    deutscher Filmregisseur; * 12. November 1910 in Freiburg; † 25. Juni 2001 in München

    Kurt Hoffmann wurde als Sohn eines Kameramanns in Freiburg geboren. Bei Erik Charell fing er als 4. Regieassistent an und kam dann über Robert Siodmak zu seinem eigentlichen Lehrmeister Reinhold Schünzel. Er fungierte als Berater bei Heinz Rühmann, als dieser seinen ersten Film "Lauter Lügen" 1938 selbst inszenierte. Von da an führte Hoffmann in den nächsten Rühmann-Filmen selbstständig Regie, z.B. in "Paradies der Junggesellen", "Quax der Bruchpilot" und "Ich vertraue Dir meine Frau an".

    Nach dem Krieg drehte er 1948 den Problemfilm "Das verlorene Gesicht" mit Marianne Hoppe und einige Kriminalfilme, fand aber erst 1950 zu seiner eigentlichen Domäne, dem Lustspiel, zurück. Am bekanntesten und wohl auch am erfolgreichsten waren seine Filme "Das fliegende Klassenzimmer" (1954), "Drei Männer im Schnee" (1955), "Ich denke oft an Piroschka" (1957), "Das Wirtshaus im Spessart" (1958), "Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" (1957) sowie "Dr. med. Hiob Prätorius" (1964) und "Morgens um Sieben ist die Welt noch in Ordnung" (1967). Zu Kurt Hoffmanns zahlreichen Auszeichnungen gehören der Bundesfilmpreis und der Preis der Deutschen Filmkritik.


    Filmografie - Regisseur