Kontroll

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    Bulcsú hat sich für das Leben im Labyrinth entschieden. Tag und Nacht schleicht er durch die Gänge des U-Bahnnetzes, fährt Zug von früh bis spät und packt mit seiner Truppe den härtesten, undankbarsten Job der Welt an: die Fahrkartenkontrolle. Seine Kollegen und er werden angepöbelt, angespuckt, angebrüllt.

    Wer einmal U-Bahnkontrolleur geworden ist, der ist offensichtlich nicht mehr in der Lage mit der Welt an der Oberfläche zurecht zu kommen. Unter der Erde ist die Welt aber auch nicht einfacher zu meistern. Bootsie, der flinkste Schwarzfahrer der Stadt, narrt die Kartenkontrolleure jeden Tag aufs Neue.

    Die Rivalen aus den anderen Kontrolltrupps feinden sie dauerhaft an. Und ein mysteriöser Killer, der immer wieder unschuldige Fahrgäste vor einfahrende Züge stößt, verbreitet Angst und Schrecken. Der Befehl lautet, die Augen offen zu halten, um ihn endlich zu stellen.

    Doch der Killer macht auch vor den Kontrolleuren selbst nicht halt ...



    Filmstab

    Regie Nimród Antal
    Drehbuch im Adler, Nimród Antal
    Kamera Gyula Pados
    Schnitt István Király
    Musik Neo
    Produktion Tamás Hutlassa

    Darsteller

    Béla Lajos Kovács
    Bulcsú Sándor Csány
    Szofi Eszter Balla
    Professor Zoltán Mucsi
    Muki Csaba Pindroch
    Lecsó Sándor Badár
    Tibi Zsolt Nagy
    Gyalogkakukk Bence Mátyási
    Árnyék Gyözö Szabó
    Öltönyös György Cserhalmi

    Kritiken

    Dirk Jasper: Kontroll ist eine rasante Geisterfahrt durch die surrealen, unterirdischen Neon-Labyrinthe eines U-Bahn-Systems. Der Film ist symbolische Komödie und mythischer Actionthriller zugleich, ein aufregend brillantes Spiel aus Tempo, Action, Spannung und Humor.