Klimt

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    Die Weltausstellung von Paris, 1900. Der österreichische Maler Gustav Klimt, in Begleitung seiner platonischen Lebensgefährtin Emilie Flöge, wird für sein Bild "Philosophie" mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Während eines Gala-Diners findet ihm zu Ehren die Vorführung eines Filmes statt, in dem ein fiktives Zusammentreffen zwischen dem Maler und einer Tänzerin dargestellt wird. Klimt ist fasziniert von der Schönheit der Schauspielerin.

    Als er die Dame im Palais ihres Gönners aufsucht, trifft er deren Double an, aber auch die echte Lady lockt den Frauenfreund in ihre Laken. Ein erotisches Trugbild entsteht, ein Vexierbild aus Wahrheit und Lüge, Verwirrung und Verführung, Taumel und Lust.



    Filmstab

    Regie Raoúl Ruiz
    Drehbuch Raoul Ruiz
    Kamera Ricardo Aranovich
    Schnitt Valeria Sarmiento-Ruiz
    Produktion Dieter Pochlatko, Arno Ortmair, Matthew Justice, Andreas Schmid

    Darsteller

    Schiele Nikolai Kinski
    Klimt John Malkovich
    Emilie Flöge Veronica Ferres
    Sekretär Stephen Dillane
    Die Tänzerin Saffron Burrows
    Serena Lederer Sandra Ceccarelli
    Mizzi Aglaia Szyszkowitz
    Dr. Stein Miguel Herz-Kestranek
    Herzog Octave Paul Hilton
    August Lederer Karl Fischer
    Berta Zuckerkandl Irina Wanka
    Vally Antje Charlotte Sieglin
    Hugo Moritz Joachim Bißmeier

    Kritiken

    film-dienst 11/2006: Auf Klimts Ornamental-Stil zurückgreifend, inszeniert Regisseur Raoul Ruìz imposante Bilder, in deren Oberflächenreiz er sich jedoch verliert statt Klimt, seine Zeit und seine Kunst auch narrativ zu durchdringen. Dadurch mangelt es dem Film ebenso an analytischer Tiefe wie auch an Lebendigkeit.


    Wertungen

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    Jahr/Land 2006 / Österreich, Deutschland, UK, Frankreich
    Genre Drama
    Film-Verleih Arsenal/Central
    FSK ab 6 Jahre
    Laufzeit 98 Minuten
    Kinostart 25. Mai 2006