Kingsman: The Secret Service

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    Der Film erzählt von einer hoch geheimen Spionageorganisation, die einen ungehobelten, aber extrem talentierten Straßenjungen in ihr ultrahartes Trainingsprogramm aufnimmt – und das genau zu dem Zeitpunkt, als die Welt vom finsteren Plan eines Technikgenies bedroht wird.

    Als der Vater des fünfjährigen Gary „Eggsy“ Price im Zuge einer Militärübung sein Leben opfert, bekommt die Familie eine ungewöhnliche Medaille überreicht, auf der eine Telefonnummer eingraviert ist. Sie ist nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt und darf benutzt werden, um einen Gefallen jeglicher Art einzufordern.

    Siebzehn Jahre später. Eggsy (Taron Egerton), ein arbeitsloser Schulabbrecher, teilt sich mit seiner Mutter ein heruntergekommenes Appartement. Als er sich ein Auto klaut und bald darauf nach einer wilden Verfolgungsjagd verhaftet wird, ruft der junge Mann die angegebene Nummer an, um dem Gefängnis zu entgehen. Der Mann, der ihn abholt, heißt Harry Hart (Colin Firth), er ist ein korrekter, bestens gekleideter Spion, der Eggsys Vater sein Leben verdankt. Harry ist über den Weg, den Eggsy eingeschlagen hat, enttäuscht, erkennt aber das Potenzial des jungen Mannes und bietet ihm einen Job in der unabhängig operierenden Geheimdienstorganisation an, der er angehört. Eggsy muss sich einer Reihe schwieriger und auch gefährlicher Tests unterziehen, um als Kingsman-Agent aufgenommen zu werden. Erschwerend kommt hinzu, dass er in der Gruppe der Geheimdienstaspiranten sozialer Außenseiter ist. Alle seine Mitbewerber sind gut ausgebildet, bestens vernetzt und besitzen zudem hervorragende Manieren.

    Während Eggsy noch mitten in der Ausbildung steckt, untersucht Harry das mysteriöse Verschwinden einiger prominenter Akademiker, Wissenschaftler und Künstler und versucht zugleich, den Mann zur Strecke zu bringen, den er für die Entführungen verantwortlich macht – Richmond Valentine (Samuel L. Jackson), einen Milliardär, der mit technischen Innovationen ein Vermögen gemacht hat und der mittels einer Öko-Kampagne die Welt vor dem Untergang retten will. Dazu hat er einen finsteren Plan ersonnen, der für zig Millionen Menschen tödlich enden würde.





    Filmstab

    Regie Matthew Vaughn
    Drehbuch Matthew Vaughn, Jane Goldman
    Kamera George Richmond
    Schnitt Eddie Hamilton
    Musik Henry Jackman, Matthew Margeson
    Produktion Adam Bohling, David Reid, Matthew Vaughn

    Darsteller

    Harry Hart / Galahad Colin Firth
    Richmond Valentine Samuel L. Jackson
    Gary 'Eggsy' Unwin Taron Egerton
    Merlin Mark Strong
    Arthur Michael Caine
    Gazelle Sofia Boutella
    Roxy Sophie Cookson
    James Arnold Mark Hamill
    Lancelot Jack Davenport

    Kritiken

    www.diepresse.com Markus Keuschnigg: Regisseur Matthew Vaughn sehnt sich in "Kingsman: The Secret Service" nach der guten alten James-Bond-Ära. Doch das passt nicht ins Jahr zwei nach der NSA-Affäre.

    www.programmkino.de Michael Meyns: Wenn man abgetrennte Gliedmaße, aufgespießte Körper und platzende Köpfe mag, hat „Kingsman“ viel zu bieten, doch bei all dem Exzess verliert der Film auf Dauer seine erzählerische Linie, die gerade in der ersten Hälfte auf sehenswerte Weise mit Klassenunterschieden gespielt hatte.

    www.filmstarts.de Björn Becher: Auch wenn „Kingsman: The Secret Service“ gegen Ende etwas nachlässt, macht Matthew Vaughns Spionage-Hommage-Action-Kracher mächtig viel Spaß.


    Wertungen

    3 Sterne
    1 Bewertungen
    Jahr/Land 2015 / Großbritannien
    Genre Polit-Thriller / Krimi
    Film-Verleih 20th Century Fox
    FSK ab 16 Jahre
    Laufzeit 129 Minuten
    Kinostart 12. März 2015