Keine Lieder über Liebe

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    Die beiden wichtigsten Menschen im Leben des angehenden Filmemachers Tobias Hansen sind seine Freundin Ellen, mit der er in Berlin zusammenwohnt, und sein Bruder Markus, der in Hamburg lebt und Sänger einer Band ist. Seit Tobias und Ellen Markus vor etwas über einem Jahr besucht haben, stimmt etwas nicht mehr in ihrer Beziehung. Tobias hat sich nie getraut zu fragen, aber er hat den Verdacht, damals könnte etwas zwischen Ellen und Markus gelaufen sein.

    Nun will er die Wahrheit herausfinden. Mit einem Kamerateam begleitet er seinen Bruder und dessen "Hansen Band" auf Konzerttournee – Ellen bittet er mitzukommen. Was ursprünglich als Dokumentation über die Musik geplant ist, entwickelt sich bald zu einem Film ganz anderer Art: Es geht um Liebe, Vertrauen und Verrat. Um Ellen, Markus und Tobias. Und um die Frage: Wie gut kennt man die Menschen, die einem am nächsten stehen?



    Filmstab

    Regie Lars Kraume
    Drehbuch Lars Kraume
    Kamera Sonja Rom
    Schnitt Barbara Gies
    Musik Reimer Bustorff, Max Martin Schröder, Thees Uhlmann, Marcus Wiebusch
    Produktion Henning Ferber, Sebastian Zühr, Lars Kraume

    Darsteller

    Tobias Hansen Florian Lukas
    Markus Hansen Jürgen Vogel
    Ellen Heike Makatsch
    Mutter Monika Hansen
    Thees/Gitarre Thees Uhlmann
    Marcus/Gitarre Marcus Wiebusch
    Felix/Bass Felix Gebhard
    Max/Schlagzeug Max Martin Schröder

    Kritiken

    Hamburger Morgenpost: So viel Authentizität ist selten (...) Vogel singt beeindruckend, die Songs sind schön und mitreißend, die Band klingt famos. (...) vorweg ging eine der stimmigsten, weil glaubwürdigsten Imagekampagnen, auf die jemals ein deutscher Film zurückblicken konnte. (...) Herrlich wenn sich Kunst derart sinnvoll gegenseitig befruchtet.

    www.programmkino.de Michael Meyns: Vogel, Lukas und Makatsch verwachsen förmlich mit ihren Rollen (...) und erzeugen so eine Realitätsnähe, wie man sie selten findet (...) Keine Lieder über Liebe ist ein weiterer Beweis für den neuen Geist im deutschen Kino, der auch vor ungewohnten Erzählformen nicht halt macht.

    Tobias Kniebe, Süddeutsche Zeitung: Ein willkommener Erweckungsschock, (...) Es ist nicht alles schön, was dabei zu Tage kommt, aber es ist eben echt. (...) Man hat das Gefühl, dass dieser Film einmal nicht vor der Wahrheit gegenwärtiger Beziehungshöllen zurückschreckt.


    Wertungen

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    Jahr/Land 2005 / Deutschland
    Genre Drama
    Film-Verleih Film1/Alamode
    FSK ab 6 Jahre
    Laufzeit 101 Minuten
    Kinostart 27. Oktober 2005