Jon Voight

    Aus Film-Lexikon.de

    US-amerikanischer Schauspieler; * 29. Dezember 1938 in Yonkers, New York

    Voight begann seine Schauspielkarriere in den 1960er Jahren am Broadway und im Fernsehen. Seine ersten beiden Kinorollen hatte der Sohn eines Profigolfers im Jahr 1967, seine erste Hauptrolle 1968 in "Out of It".

    Ein Jahr später gelang ihm mit der Rolle des Möchtegern-Cowboys Joe Buck in "Asphalt-Cowboy" ("Midnight Cowboy", 1969) an der Seite von Dustin Hoffman der Durchbruch. Für seine überzeugende Darstellung wurde Voight für den Oscar nominiert, den er jedoch erst 1979 für seine Verkörperung des am Rollstuhl gefesselten Vietnam-Veteranen Luke Martin in "Coming Home - Sie kehren heim" ("Coming Home", 1978) erhielt.

    Voight wurde im weiteren Verlauf seiner Karriere noch zwei Mal für den Oscar nominiert, ohne jedoch die begehrte Trophäe ein weiteres Mal zu erhalten: 1986 als bester Hauptdarsteller für seine Rolle als Manny im Thriller "Expreß in die Hölle" ("Runaway Train", 1985) und 2002 als bester Nebendarsteller für die Verkörperung des Howard Cosell in "Ali" (2001), ein biografischer Spielfilm über den Boxer Muhammad Ali. Dazwischen war Voight in Kassenschlagern wie "Mission: Impossible" (1996), "Der Staatsfeind Nr. 1" ("Enemy of the State", 1998) oder "Pearl Harbour" (2001) zu sehen.

    Voight war zwei Mal verheiratet: Von 1962 bis 1967 mit Lauri Peters und von 1971 bis 1978 mit Marcheline Bertrand. Aus der letzten Ehe stammen die Schauspieler James Haven Voight und Angelina Jolie.


    Filmografie - Darsteller


    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Film
    Oscar.jpg 1978 Bester Hauptdarsteller Coming Home - Sie kehren heim
    nom 1985 Bester Hauptdarsteller Expreß in die Hölle
    nom 1969 Bester Hauptdarsteller Asphalt-Cowboy
    nom 2001 Bester Nebendarsteller Ali