Joint Security Area

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    Die JSA (Gemeinsame Sicherheitszone) ist ein Landstreifen entlang der Grenze zwischen Nord - und Südkorea; dieser Teil der Entmilitarisierten Zone steht unter der Kontrolle der NNSC (Aufsichtsbehörde der neutralen Nationen). Das bekannteste wie berüchtigste Bauwerk innerhalb der JSA ist die "Brücke ohne Wiederkehr", Schauplatz vieler Gefangenenaustausche sowie einer der unmittelbarsten Reibungspunkte zwischen den beiden Staaten und Systemen. Auf dieser Brücke kommt es eines Tages zu einem Zwischenfall: Ein nordkoreanischer Soldat wird erschossen aufgefunden, der mutmaßliche Täter, ein Soldat der Gegenseite, liegt schwer verwundet im Krankenhaus. Sophie Jean, eine Schweizer Soldatin koreanischer Abstammung, soll die Hintergründe dieser Tat ermitteln. Bald entdeckt sie, dass mehr im Spiel ist als fehlgeleiteter Parolengehorsam, und dass die beiden mehr gemeinsam haben, als sie nach außen hin je zugeben werden.



    Filmstab

    Regie Chan-wook Park
    Drehbuch Park Chan-Wook
    Kamera Kim Sung-Bok
    Schnitt Kim Sang-Bum
    Musik Joh Yung-Wook, Bang Jub-Seok
    Produktion Lee Eun Soo

    Darsteller

    Major Sophie E. Lang Lee Yeong-Aeh
    Sgt. LEE Soo-Hyeok Lee Byung-Hun
    Sgt. OH Kyeong-Pil Song Kang-Ho
    Nam Sung-Shik Kim Tae-Woo
    Jeong Woo-Jin Shin Ha-Kyun
    schwed. Offizier Ulrich Herbert
    schweizer Offizier Christoph Hofrichter

    Kritiken

    film-dienst 2002-14: Die Ermordung zweier nordkoreanischer Grenzsoldaten und die Schussverletzung eines südkoreanischen Sergeanten werden zum Auftakt für einen nach westlichen Erzählmustern verrätselten Thriller, der sich wie ein Puzzle aus zunächst unscheinbaren Einzelteilen zusammen setzt. In zwei langen Rückblenden entwickelt sich eine hervorragend inszenierte, unaufdringlich humanistische Parabel, die die Handlung ebenso konsequent wie beiläufig entwickelt.

    Oliver Hüttmann (TV-Movie) 2002-14: In raffinierten Rückblenden und mit symbolkräftigen Bildern schafft Regisseur Chan-Wook Park eine faszinierende Thriller-Atmosphäre. Sein komplexer Film ist dabei mehr nur ein spannendes Militär-Drama: Einfühlsam und humorvoll schildert er den ganz normalen Wahnsinn, den der Kalte Krieg tatsächlich an der koreanisch-koreanischen Grenze produziert.

    Der Spiegel 2002-27: Diesen Zwischenfall in der langen Geschichte eines Kalten Krieges inszenierte der südkoreanische Regisseur Park Chan Wook als packendes Polit-Melodram der wechselnden Perspektiven und unerwarteten Wendungen - und brach damit in seinem Heimatland Kassenrekorde.


    Wertungen

    0 Sterne
    0 Bewertungen
    Jahr/Land 2000 / Korea
    Genre Thriller
    Film-Verleih rapid eye mov.
    Laufzeit 110 Minuten
    Kinostart 04. Juli 2002