John Gielgud

    Aus Film-Lexikon.de

    britischer Schauspieler und Regisseur; * 14. April 1904 in London; † 21. Mai 2000 in Aylesbury bei London

    Sir John Gielgud; eigentlich: Arthur John Gielgud;

    Nach seinem Studium an der "Royal Academy of Dramatic Arts" in London stand John Gielgud das erste Mal 1930 als Hamlet auf der Bühne. Neben Sir Laurence Olivier gilt er als einer der bedeutendsten Shakespeare-Darsteller seiner Zeit, mit ihm wirkte er auch in "Romeo und Julia" und "Henry V." mit.

    Der Schauspieler war außerdem als Regisseur tätig und leitete mehrere Theaterstücke am Broadway und im Londoner Westend, darunter hauptsächlich Stücke von Shakespeare ("Viel Lärm um nichts", "Ein Mittsommernachtstraum") und Oscar Wilde ("Ernst sein ist alles").

    Doch auch auf der Leinwand fühlte er sich schnell heimisch. 1936 sah man ihn in Alfred Hitchcocks "Geheimagent" ("Secret Agent", 1936) in der Hauptrolle, und 1953 wirkte er bei einer Shakespeare-Verfilmung von "Julius Caesar" ("Julius Caesar", 1953) als Cassius mit. Für seine Rolle des Butlers in der Komödie "Arthur - Kein Kind von Traurigkeit" ("Arthur", 1981) gewann er 1981 einen Oscar als Bester Nebendarsteller. In den 1990er Jahren gab er das Theater zugunsten der Filmschauspielerei auf und kehrte als Klavierlehrer in dem Film "Shine" ("Shine", 1996) zurück.

    In den 1960er Jahren lernte er seinen langjährigen Partner Martin Hensler kennen, mit dem er bis zu dessen Tod 1999 zusammenlebte.


    Filmografie - Darsteller


    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Film
    Oscar.jpg 1981 Bester Nebendarsteller Arthur - Kein Kind von Traurigkeit
    nom 1964 Bester Nebendarsteller --