John Ford

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    US-amerikanischer Filmregisseur; * 01. Februar 1895 in Cape Elizabeth, Maine; † 31. August 1973 in Palm Springs

    eigentlich: Sean Aloysius O'Fearna;

    1924 schuf John Ford mit dem Film "The Iron Horse", in dem der Bau der ersten Eisenbahnlinie Amerikas geschildert wird, seinen ersten großen historischen Western. In dieser Filmgattung wurde er zu einem der großen Klassiker der Filmgeschichte.

    Sein riesiges Werk, in fünf Jahrzehnten geschaffen, umfasst nahezu 150 Filme. Von 1917 bis in die sechziger Jahre hat er in allen Formaten und Systemen gearbeitet: vom Stummfilm bis zum Cinerama. Seine stilistische Ausdrucksform war die eines eindringlich klaren Realismus. Er liebte den knappen Schnitt sowie präzise Handlungsfolge und -disposition.

    Die Wahl seiner Schauspieler kennzeichnet Stil und Werk: Den "Stillen Mann" differenzierte er besonders durch George O'Brien, Henry Fonda, John Wayne, Richard Widmark, James Stewart. Als Gegentyp zum "Stillen Mann" hat er stets den derben Trinker und Kraftburschen gestellt, verkörpert durch Victor McLaglen, Ward Bond, Jack Pennick, John Carradine, Walter Brennan und Harry Carey.

    Für die Filme "Der Verräter" (1935), "Früchte des Zorns" (1940), "Schlagende Wetter" (1941) und "Der Sieger" (1952) wurde Ford jeweils im Folgejahr mit dem Oscar für die beste Regie geehrt.

    "Früchte des Zorns" nach Steinbeck und "Tobacco Road" nach Caldwell sind seine beiden bedeutendsten sozialkritischen Filme.

    John Ford starb im Alter von 78 Jahren an einem Krebsleiden.


    Filmografie - Regisseur


    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Film
    Oscar.jpg 1952 Beste Regie Der Sieger
    Oscar.jpg 1941 Beste Regie Schlagende Wetter
    Oscar.jpg 1935 Beste Regie Der Verräter
    Oscar.jpg 1940 Beste Regie Früchte des Zorns
    nom 1939 Beste Regie Ringo