Joaquin Phoenix

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    US-amerikanischer Schauspieler; * 28. Oktober 1974 San Juan, Puerto Rico

    Mit der Darstellung des römischen Kaisers Commodus in "Gladiator" fiel er neben dem Oscar-Preisträger Russell Crowe auf. Für diese Rolle wurde er im Jahr 2000 unter anderem für einen Golden Globe Award und einen Oscar als bester Nebendarsteller nominiert. Anschließend war Phoenix in zwei Filmen des Mystery-Regisseurs M. Night Shyamalan zu sehen: "Signs – Zeichen" und "The Village – Das Dorf". Den bisherigen Höhepunkt seiner Karriere bildete der biografische Film "Walk the Line". Er verkörpert dort den bekannten Country-Sänger Johnny Cash. Er wurde von Johnny Cash selbst für den Film ausgesucht, auch seine Filmkollegin Reese Witherspoon wurde von Johnny Cashs zweiter Frau June Carter Cash ausgesucht. Für den Film lernte er singen und Gitarre spielen; er sang alle im Film dargestellten Songs selbst. Für die Rolle erntete er viel Lob und erhielt bei der Verleihung der Golden Globe Awards 2006 den Preis als bester Hauptdarsteller in einer Komödie bzw. Musical. Er war ebenfalls als bester Hauptdarsteller bei den Oscars nominiert. Er musste sich nach den Dreharbeiten in einer Klinik wegen Alkoholsucht behandeln lassen; in weiten Teilen des Films stellt er die Sucht des Countrysängers dar. Der Dokumentation "Earthlings" lieh er als Erzähler seine Stimme. Im Oktober 2008 gab Phoenix bekannt, dass er sich aus dem Filmgeschäft zurückziehen wolle, um sich der Musik zu widmen. 2012 bekleidete er eine Rolle in Paul Thomas Andersons "The Master". Der Film ist angelehnt an die Geschichte von Scientology und handelt von der Entstehung einer Sekte. Quelle: wikipedia


    Filmografie - Darsteller


    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Film
    nom 2005 Bester Hauptdarsteller Walk the Line
    nom 2012 Bester Hauptdarsteller The Master
    nom 2000 Bester Nebendarsteller Gladiator