Jimmy The Kid

    Aus Film-Lexikon.de

    Seit Jahren ist die Kleinganoven-Gang um den Einbrecher Dortmunder kein richtiger Coup mehr gelungen - das soll endlich anders werden. Als der notorisch verträumte Kelp einen Schmöker mit dem Titel "Jimmy The Kid" findet, der die geniale und völlig gewaltlose Entführung eines kleinen Jungen schildert, betrachtet er dies als Zeichen des Himmels. Warum nicht diesen Plan in die Tat umsetzen? Gesagt, getan! Doch dann kommt alles ganz anders als es sich das Gauner-Quintett vorgestellt hat! Ihr Opfer - kein Junge, sondern eine zwölfjährige Millionärstochter namens Jenny - entpuppt sich als Intelligenzbestie, die ihre Entführer mühelos in die Tasche steckt ...



    Filmstab

    Regie Wolfgang Dickmann
    Drehbuch Martin Rauhaus, Peter Wohlgemuth
    Vorlage Roman "Jimmy The Kid" von Donald E. Westlake
    Kamera Wolfgang Dickmann
    Schnitt Corina Dietz
    Musik Ralf Wengenmayr
    Produktion Peter Wohlgemuth, Irma Frey für Wohlgemuth Filmproduktion

    Darsteller

    Kelp Rufus Beck
    Mörsch Roman Knizka
    Dortmunder Herbert Knaup
    Mutter Mörsch Christiane Hörbiger
    Charlie Nele Mueller-Stöfen
    Jenny Sophie Moser
    Wesselhoff Wilfried Hochholdinger
    Beckmann Jophi Ries
    Dr. Scheuven Leslie Malton

    Kritiken

    Dirk Jasper: Die hochkarätig besetzte Gaunercombo, zusammengesetzt aus dem Autofreak Roman Knizka, der Leseratte Rufus Beck und der heissen Ganovenbraut Nele Mueller-Stöfen unter der Leitung von Herbert Knaup, verspricht eine spannende und tempogeladene Komödie - ganz unter der Regie der kleinen Hauptdarstellerin Sophie Moser, deren Intelligenzquotient höher ist als der ihrer Entführer zusammen.

    TV Movie 10/1999: "Jimmy the Kid" ist eine einfach gestrickte Komödie, die trotz der holprigen Inszenierung nett anzuschauen ist. Obwohl die Story eigentlich keine Kinoqualität hat, zaubert sie "echte Typen" auf die Leinwand. Besonders amüsant ist Herbert Knaup in der Rolle des Gangsterbosses Dortmunder. Fast noch besser als ihre großen Kollegen ist die kleine Sophie Moser.

    film-dienst 09/1999: Gaunerkomödie, die auf originelle Weise die "Gebrauchsanweisung" des Entführungskrimis mit der (Film-) Realität kontrastiert. Sie brilliert durch witzige Dialoge sowie das ausgelassen-pointierte Spiel der Darsteller, die kleinere dramaturgische Schwächen überspielen.


    Wertungen

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    0 Bewertungen
    Original -
    Jahr/Land 1999 / Deutschland
    Genre Komödie
    Laufzeit 86 Minuten
    Kinostart 22. April 1999