James Bond 007 - Casino Royale (2006)

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    James Bond hat noch keine Lizenz zum Töten erhalten. Doch auch ohne diesen Status ist Bond nicht weniger gefährlich, und nach zwei kurz aufeinanderfolgenden, erfolgreich ausgeführten Eliminierungen wird er zum siebten “00”-Agenten befördert.

    Bonds erste 007-Mission führt ihn nach Madagaskar, wo er den Terroristen Mollaka ausspionieren soll. Doch nicht alles verläuft nach Plan und Bond beschließt, auf eigene Faust und ohne den MI6 zu ermitteln, um auch den Rest der Terrorzelle ausfindig zu machen. Bond folgt einer Spur, die ihn auf die Bahamas führt, wo er auf Dimitrios und dessen Freundin Solange trifft. Bond findet heraus, dass Dimitrios mit Le Chiffre, dem Bankier einer weltweit operierenden Terrororganisation, unter einer Decke steckt.

    Der Geheimdienst findet heraus, dass Le Chiffre im Casino Royale von Montenegro beim Pokern einen hohen Geldbetrag für seine Organisation erspielen will. Doch um an das dringend benötigte Geld zu kommen, muss Le Chiffre einen hohen Einsatz riskieren. Der MI6 beauftragt 007, bei dem Pokerspiel gegen ihn anzutreten - denn wenn Le Chiffre verliert, würde das seine gesamte Organisation zerstören.

    ‘M’ (Judi Dench) weist Bond die verführerische Vesper Lynd als Partnerin zu, damit sie ein wachsames Auge auf ihn hat. Nachdem Bond zunächst mehr als skeptisch ist, ob Vesper ihm bei seinem Auftrag von Nutzen sein kann, vertieft sich seine Beziehung zu ihr, nachdem sie beide Le Chiffre in die Hände fallen und gemeinsam große Gefahr und am Ende sogar Folter überstehen müssen.

    In Montenegro verbündet sich Bond mit Mathis, dem örtlichen MI6-Agenten, und Felix Leiter, der die Interessen des CIA vertritt. Das Marathon-Pokerspiel nimmt mit schmutzigen Tricks und Gewalt seinen Lauf. Dabei werden die Einsätze in Schwindel erregende Höhen getrieben, bis es am Ende um weit mehr als Blut-Geld geht ...



    Filmstab

    Regie Martin Campbell
    Drehbuch Neal Purvis, Robert Wade, Paul Haggis
    Vorlage Roman "Casino Royal" von Ian Fleming
    Kamera Phil Meheux
    Schnitt Stuart Baird
    Musik David Arnold
    Produktion Barbara Broccoli, Michael G. Wilson

    Darsteller

    Schultz Jürgen Tarrach
    James Bond Daniel Craig
    Vesper Lynd Eva Green
    Le Chiffre Mads Mikkelsen
    M Judi Dench
    Solange Dimitrios Caterina Murino
    Felix Leiter Jeffrey Wright
    Réné Mathis Giancarlo Giannini
    Valenka Ivana Milicevic
    Alex Dimitrios Simon Abkarian
    Steven Obanno Isaach De Bankolé
    Gräfin Manstein Veruschka von Lehndorff

    Kritiken

    film-dienst 24/2006: Rasante, in Details durchaus raue Verfilmung des ersten James Bond-Romans von Ian Fleming, die sich durch betonte Körperlichkeit und artistische Kabinettstückchen auszeichnet. Daniel Craig nimmt dem "neuen" Bond die versnobte Eleganz, verleiht ihm aber draufgängerische Sportlichkeit und eine psychologisch interessante Unberechenbarkeit.

    Michael Defrancesco (Rhein-Zeitung 23. November 2006): Mit Casino Royale feiert Daniel Craig ein fulminantes Debüt als James Bond (...). Und genau dafür ist Daniel Craig die perfekte, vielleicht einzig richtige Wahl. Daniel Craigs Bond ist menschlich, anfassbar, normal.

    Dirk Jasper FilmLexikon: Sein Name ist Bond, James Bond. Und er hat die Lizenz zum Töten. Kein Geheimagent der Welt ist berühmter. Kein Spruch legendärer. Keine Kino-Serie erfolgreicher. Über den neuen Bond-Darsteller Daniel Craig wurde weltweit schon viel spekuliert. Nun können Sie sich endlich auch Ihre eigene Meinung bilden! Der Film basiert auf Ian Flemings erstem Roman über den lässig-eleganten und smarten britischen Geheimagenten. Tipp: Das Ansehen lohnt sich - nicht nur für Bond-Fans!