It Comes at Night

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    Das Ende der Welt. Eine tödliche Infektionskrankheit hat fast alles Leben auf der Erde ausgelöscht. Der siebzehnjährige Travis (Kelvin Harrison, Jr.) und seine Eltern Paul (Joel Edgerton) und Sarah (Carmen Ejogo) gehören zu den letzten Überlebenden.

    Schwer bewaffnet leben sie in einem einsamen Haus im Wald. Getrieben von Angst und Paranoia versucht die Familie, mit ihren spärlichen Vorräten zu überleben, als ein verzweifeltes junges Paar (Riley Keough, Christopher Abbott) mit seinem kleinen Sohn bei ihnen Schutz sucht. 

    Trotz ihrer guten Absichten, sich gegenseitig zu helfen, rücken die Schrecken der Außenwelt immer näher. Sie haben tiefe Spuren in den Seelen der Menschen hinterlassen, so dass bald Panik und Misstrauen zwischen den beiden Familien regieren. Denn jeder kann die Krankheit in sich tragen und zur tödlichen Bedrohung werden. Wie weit wird Paul gehen, um Frau und Sohn zu schützen?





    Filmstab

    Regie Trey Edward Shults
    Drehbuch Trey Edward Shults
    Kamera Drew Daniels
    Schnitt Trey Edward Shults, Matthew Hannam
    Musik Brian McOmber
    Produktion David Kaplan, Andrea Roa

    Darsteller

    Paul Joel Edgerton
    Kim Riley Keough
    Sarah Carmen Ejogo
    Will Christopher Abbott

    Kritiken

    www.film-rezensionen.de Oliver Armknecht: „It Comes at Night“ konnte das Horrorpublikum nur sehr bedingt überzeugen und ist doch einer der sehenswertesten Vertreter der letzten Zeit. Spannung wird hier durch eine kontinuierliche Bedrohung erzeugt, von der man nicht sagen kann, woher sie eigentlich kommt. Für Actionfreunde ist das jedoch weniger geeignet, der ruhige Film erzählt von dem tragischen Verlust von Menschlichkeit nach der Apokalypse.

    www.spielfilm.de Bianka Piringer: Eine beklemmende Atmosphäre begleitet in diesem Horrorthriller den Versuch einer Familie, sich in ihrem Haus im Wald vor einer tödlichen Ansteckungskrankheit zu verstecken. Die bedrohliche Stimmung infiziert nicht nur die Psyche der Charaktere, sondern auch die des Publikums. Joel Edgerton spielt den Familienvater sehr überzeugend, der alles unter Kontrolle behält, nur sein eigenes Misstrauen nicht. Für emotionale Tiefe sorgt aber vor allem die zentrale Figur des Jugendlichen Travis, der mit den Kräften des Zerstörung in seinem Geist ringt.

    www.cinetastic.de Ronny Dombrowski: Mit gerade einmal 5 Mio. US-Dollar schafft es Edward Shults einen kleinen Überraschungshit zu landen, der vor allem Besucher bei diversen Filmfesten überzeugen konnte. Leider vermag sein Film nur auf der Ebene der menschlichen Psyche und Abgründe zu gefallen, da inhaltlich nicht unbedingt viel passiert.


    Wertungen

    4.5 Sterne
    2 Bewertungen
    Jahr/Land 2017 / USA
    Genre Horror / Thriller
    Film-Verleih Universum
    FSK ab 16 Jahre
    Laufzeit 91 Minuten
    Kinostart 18. Januar 2018