It's All About Love

    Aus Film-Lexikon.de

    Sieben Tage im heißen Sommer des Jahres 2021. John ist auf dem Weg nach New York, um seine Ehe mit Elena zu beenden. Von der weltberühmten Eiskunstläuferin lebt er schon lange getrennt, jetzt müssen nur noch die nötigen Papiere unterzeichnet werden. Elena will John noch einmal sehen. Der Weg zu ihr führt durch ein gespenstisches New York. Vereinsamte Menschen, die auf der Straße an gebrochenem Herzen tot zusammenbrechen, und unvermittelte Klimaschwankungen widersprechen der aufreizenden Teilnahmslosigkeit, mit der sich die New Yorker durch ihre Stadt bewegen. Als Vorzeichen der Apokalypse mag niemand diese Zeichen deuten. In Elenas Team, das in der Suite eines leeren Luxushotels lebt, ist die Stimmung aus einem anderen Grund angespannt. Als John dem Geheimnis allmählich auf die Spur kommt, flieht er mit Elena. Sie finden wieder zusammen. Doch für ihr Glück ist es im heißen Sommer des Jahres 2021 zu spät. In einer Zukunft ohne Liebe ist auch ihre Liebe ohne Zukunft.



    Filmstab

    Regie Thomas Vinterberg
    Drehbuch Mogens Rukov, Thomas Vinterberg
    Kamera Anthony Dod Mantle
    Musik Zbigniew Preisner
    Produktion Brigitte Hald für Nimbus Films / FilmFour / Key Films / Shochiku Entertainment

    Darsteller

    Mr. Morrison Geoffrey Hutchings
    John Joaquin Phoenix
    Elena Claire Danes
    Marciello Sean Penn
    Michael Douglas Henshall
    David Simon Armstrong
    Betsy Margo Martindale
    Arthur Mark Strong

    Kritiken

    Dirk Jasper: It's All About Love heißt der neue Film von Thomas Vinterberg. Mit seinem auf dem Internationalen Filmfestival in Cannes ausgezeichneten Das Fest gehörte Vinterberg zu den Wegbereitern der dänischen Dogma-Filmer. Doch das ist Geschichte. Stars, Studio, aufwändige Technik - mit It's All About Love formuliert Vinterberg jetzt die Gegenposition zu dem Manifest, das 1995 eine Selbstbeschränkung der filmischen Mittel propagierte - mit einem virtuosen Ergebnis. It's All About Love spielt in einer nahen Zukunft, die ihren Schrecken unmerklich entfaltet. Vinterbergs Film ist mysteriöser Thriller und magische Lovestory in einem. Mit Joaquin Phoenix, Claire Danes und Sean Penn herausragend besetzt, erzählt Thomas Vinterberg von der Liebe in Zeiten der Apokalypse.

    Cinema 04/2003: Dogma war gestern: Der Däne Thomas Vinterberg (Das Fest) setzt in seinem zweiten Spielfilm auf exquisite Cinemascope-Bilder, aufwändige Kulissen und namhafte internationale Darsteller: Claire Danes, Joaquin Phoenix und Sean Penn testen in dem melancholischen Mix aus Endzeit-Drama und Verschwörungsthriller die Grenzen der Liebe aus. Nie war Düsternis romantischer.

    Birgit Heidsiek (Rhein-Zeitung 21. März 2003): In seinem dritten Spielfilm entwirft Vinterberg eine düstere, traumatische Atmosphäre, welche die herannahende Apokalypse symbolträchtig andeutet.


    Wertungen

    2 Sterne
    1 Bewertungen
    Jahr/Land 2002 / Dänemark
    Genre Melodram
    Film-Verleih Senator Film Verleih GmbH
    Laufzeit 103 Minuten
    Kinostart 20. März 2003