Heike Makatsch

    Aus Film-Lexikon.de

    deutsche Schauspielerin; * 13. August 1971 in Düsseldorf

    Heike Makatsch wurde 1971 als Tochter einer Grundschullehrerin und des deutschen Eishockey-Nationaltorwarts Rainer Makatsch geboren. Nach der Schule studierte sie vier Semester Politik und Soziologie, machte dann aber eine Lehre als Schneiderin.

    Doch darin fand Heike Makatsch nicht ihre Berufung, vielmehr fühlte sie sich im Fernsehen zuhause und moderierte seit 1993 für den Musiksender VIVA. Als Moderatorin von Bravo TV bei RTL II wurde sie zum "Girlie" des deutschen Fernsehens. Ihr Filmdebüt gab sie in Detlev Bucks "Männerpension". Für die Rolle als Maren Krummsieg bekam sie den Bayerischen Filmpreis als beste Nachwuchsschauspielerin.

    Heike Makatsch ist nicht nur selbst Sängerin und interpretierte unter anderem die Country-Sängerin Tammy Wynette neu, sie ist auch mit dem deutschen Musiker Max Schröder von der Band Tomte liiert und hat eine Tochter mit ihm. Zuvor war Makatsch in den Jahren 1996 bis 2004 mit James-Bond-Darsteller Daniel Craig zusammen.

    Mit ihren schauspielerischen Leistungen in Filmen wie "Bin ich schön?" oder "Gripsholm" konnte sie ihre Girlie-Image ablegen. Mit "Tatsächlich...Liebe" spielte Makatsch auch in einem erfolgreichen englischsprachigen Film. Als Sängerin und Schauspielerin war Makatsch prädestiniert für die Rolle der Hildegard Knef in "Hilde" (2009), der Verfilmung der Autobiographie der großen deutschen Diva.


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