Hardball

    Aus Film-Lexikon.de

    Conor O'Neill treibt eher ziellos durchs Leben und hat eine Schwäche, die ihn des öfteren in Geldnöte bringt: er ist Spieler und steht bei etlichen Buchmachern in der Kreide. Als einige von ihnen langsam ungeduldig werden, wendet sich Conor an seinen Freund Jimmy Fleming, der ihm schon einige Male aus der Patsche geholfen hat. Doch der erfolgreiche Investmentbanker ist nicht mehr bereit, sein Geld ohne jegliche Chance auf ein Wiedersehen zu verpulvern. Jimmy hat eine bessere Idee und schlägt Conor einen Deal vor: Wenn Conor sich bereit erklärt, eine Gruppe sozial schwach gestellter Großstadtkids im Baseball zu trainieren, zahlt er ihm einen Wochenlohn zur Tilgung der Schulden. Natürlich ist Conor nicht gerade begeistert, nachmittags seine Zeit mit irgendwelchen Ghetto-Kids zu verbringen, doch es bleibt ihm keine andere Wahl, schnell an Geld zu kommen.



    Filmstab

    Regie Brian Robbins
    Drehbuch John Gatins
    Kamera Tom Richmond
    Schnitt Ned Bastille
    Musik Mark Isham
    Produktion Brian Robbins, Mike Tollin, Tina Nides

    Darsteller

    Conor O'Neill Keanu Reeves
    Elizabeth Wilkes Diane Lane
    Ticky Tobin John Hawkes
    Matt Hyland D. B. Sweeney
    Jimmy Fleming Mike McGlone
    Sterling Sterling Elijah Brim
    Miles Pennfield II A. Delon Ellis jr.
    Jefferson Albert Tibbs Julian Griffith
    Andre Ray Peetes Bryan Hearne
    Jamal Michael B. Jordan

    Kritiken

    Cinema 2002-05: Diese ebenso didaktische wie nicht eben neue Geschichte hätte es schon schwer genug zu überzeugen, wenn sie mit Energie und Herzenswärme inszeniert worden wäre. Oder einen Hauptakteur besäße, der zumindest über Restbestände von Charisma verfügt. da beides nicht zutrifft. ist dieses Dramolett ein Fall fürs Sonntagmorgen-Fernsehprogramm.

    Renée Wieder (TV-Movie) 2002-10: Tipp vorweg: Keanu Reeves sollte in den "Matrix"-Ballerpausen die Finger von Sportfilmen lassen. Wie schon in "Helden aus der zweiten Reihe" gewinnt er auch diesem Thema - Loser findet sein Seelenheil im Baseball - keine interessanten Seiten ab. Dafür liefern die Kids eine erstklassige Vorstellung. So kommt am Ende zumindest ein solider Popcorn-Spaß dabei raus, aber mehr auch nicht.

    Kultur Spiegel 2002-05: Dieser Kitsch wurde angeblich dem wahren Leben entlehnt; besonders lustig ist der hölzerne Keanu Reeves als geläuterter Glücksritter.