Green Room

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    Ein absolutes Worst-Case-Szenario: Mit dem letzten Tropfen Benzin und völlig abgebrannt, schafft es die Punkband „Ain't Rights“ gerade noch zu ihrem Gig in einer entlegenen Kneipe im amerikanischen Nirgendwo.

    Das Publikum besteht ausschließlich aus Nazi-Skinheads und der Plan, sofort nach dem Auftritt abzuhauen, scheitert, als sie unfreiwillig Zeuge eines brutalen Mordes werden. Der gnadenlose Anführer der Nazi-Gang, Darcy Banker (Patrick Stewart), befiehlt seiner Kampftruppe, alle Zeugen des Verbrechens zu eliminieren.

    Die Band verbarrikadiert sich gemeinsam mit der Skin-Braut Amber (Imogen Poots) im Backstageraum. Es folgt ein erbarmungsloser Showdown Skins vs. Punks. Als der Bodycount steigt, müssen sich die Überlebenden etwas einfallen lassen, um dem grausamen Katz-und-Maus-Spiel ein Ende zu bereiten...





    Filmstab

    Regie Jeremy Saulnier
    Drehbuch Jeremy Saulnier
    Kamera Sean Porter
    Schnitt Julia Bloch
    Musik Brooke Blair, Will Blair
    Produktion Neil Kopp, Victor Moyers, Anish Savjani

    Darsteller

    Pat Anton Yelchin
    Amber Imogen Poots
    Darcy Banker Patrick Stewart
    Sam Alia Shawkat
    Reece Joe Cole
    Daniel Mark Webber
    Gabe Macon Blair

    Kritiken

    www.blogbusters.ch Nicoletta Steiger: Hardcore-Punkrocker vs. Neonazi-Verbrecher: Green Room ist ein beklemmender, harter Thriller, der mit seiner klaustrophobischer Stimmung und Unberechenbarkeit Hochspannung generiert.

    www.filmstarts.de Christoph Petersen: Es gibt aktuell wohl keinen zweiten Regisseur, der Gewalt in einem Genrekontext derart unmittelbar und effektiv inszeniert wie Jeremy Saulnier und nicht zuletzt deswegen ist sein „Green Room“ einer der besten Belagerungsfilme seit dem Überklassiker „Assault – Anschlag bei Nacht“ von 1976.

    www.filmfutter.com Bastian: In „Green Room“ gibt es viel Fleisch, Blut und Muskeln, aber – abgesehen von der cleveren Spannungsgestaltung – wenig Hirn. Das ist ok, denn der Film fesselt mit seinem extra Adrenalin-Bolus trotz mangelnder Sympathie für die Protagonisten und einem schwachen Ende ganz ordentlich an den Kinosessel. Mehr als einen soliden und kurzweiligen Indie-Thriller mit handwerklicher Finesse sollte man allerdings nicht erwarten.