Green Lantern (3D)

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    Im ebenso endlosen wie geheimnisvollen Universum existiert seit Jahrhunderten eine kleine, aber schlagkräftige Einheit, die für Gesetz und Gerechtigkeit eintritt: das Green Lantern Corps. Jeder Green Lantern wird durch einen Eid auf die Bruderschaft der Krieger dazu verpflichtet, in der Galaxis Recht und Ordnung aufrechtzuerhalten, alle tragen einen Ring, der ihnen übernatürliche Kräfte verleiht. Doch als ein neuer Gegner namens Parallax das Gleichgewicht der Kräfte im Universum auszuhebeln droht, liegt das Schicksal der Green Lanterns und der gesamten Erde in der Hand ihres jüngsten Rekruten: Er ist der erste Mensch, der in ihre Reihen aufgenommen wurde – Hal Jordan. Hal ist zwar ein begabter und ziemlich großspuriger Testpilot, doch die Green Lanterns haben für Menschen wenig übrig, weil sie im Umgang mit den unermesslichen Möglichkeiten des Rings keinerlei Erfahrung mitbringen. Dennoch ist Hal ganz offensichtlich das fehlende Teil im Puzzle, denn neben seiner Hartnäckigkeit und Willensstärke ist er den anderen Mitgliedern des Corps in einem Aspekt überlegen: in seiner Menschlichkeit. Mit Unterstützung seiner Pilotenkollegin und Sandkastenfreundin Carol Ferris könnte Hal eine Schlüsselrolle im Kampf gegen Parallax einnehmen, wenn er nur schnell genug seine neuen Fähigkeiten anzuwenden lernt und den Mut aufbringt, seine Angst zu überwinden. Denn es gilt, die Erde vor der drohenden Vernichtung zu bewahren.




    Filmstab

    Regie Martin Campbell
    Drehbuch Greg Berlanti, Michael Green, Marc Guggenheim, Michael Goldenberg
    Vorlage DC Comics
    Kamera Dion Beebe
    Schnitt Stuart Baird
    Musik James Newton Howard
    Produktion Donald De Line, Greg Berlanti

    Darsteller

    Hal Jordan/Green Lantern Ryan Reynolds
    Carol Ferris Blake Lively
    Hector Hammond Peter Sarsgaard
    Sinestro Mark Strong
    Hammond Tim Robbins
    Carl Ferris Jay O. Sanders
    Doctor Waller Angela Bassett
    Jack Jordan Mike Doyle

    Kritiken

    spiegel.de: Die Verfilmung des Superhelden-Stoffs "Green Lantern" hat so wenig Strahlkraft wie nur selten eine Comic-Adaption. Selbst zwei Hollywood-Schönheiten und eine Star-Besetzung sorgen kaum für lichte Momente.

    welt.de: Martin Campbell ("James Bond - Casino Royal") findet keine adäquate Linie für das Comicuniversum der Green Lanterns. Sein Film springt abrupt zwischen Szenen auf dem Planten Oa und der Erde hin und her, die Animationen wirken albern und wie aus der Zeit gefallen, Spannung will sich nicht aufbauen. Ebenso bleibt der Humor auf der Strecke und die Figuren wirken allesamt wie Klischees aus der bunten Comictüte.