Good Night, And Good Luck

    Aus Film-Lexikon.de

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    1953 in den USA. Der einflussreiche Senator Joseph McCarthy inszeniert eine landesweite Hexenjagd gegen vermeintliche Kommunisten und Andersdenkende, klagt Unschuldige in Schauprozessen an und zerstört ganze Existenzen. Auch im Newsroom von CBS ist die Angst angekommen. Doch schließlich erhebt der respektierte Fernsehmoderator Edward R. Murrow seine Stimme. Unter dem Motto "Fakten statt Mutmaßungen" berichtet er in seiner Sendung "See it Now" über einen Piloten, der ohne triftigen Grund aus der Luftwaffe ausgeschlossen wurde.

    Schnell bringt Murrow die Armee, aber auch Werbekunden und seine Chefs gegen sich auf. Doch er und seine Mitstreiter, angeführt von dem Produzenten Fred Friendly und dem Reporter Joe Wershba, bleiben standhaft. In der nächsten Sendung nehmen sie McCarthy selbst ins Visier. Der holt schnell zum Gegenschlag aus ...




    Filmstab

    Regie George Clooney
    Drehbuch George Clooney, Grant Heslov
    Kamera Robert Elswit
    Schnitt Stephen Mirrione
    Produktion Grant Heslov

    Darsteller

    Edward R. Murrow David Strathairn
    Joe Wershba Robert Downey jr.
    Shirley Wershba Patricia Clarkson
    Don Hollenbeck Ray Wise
    William Paley Frank Langella
    Sig Mickelson Jeff Daniels
    Fred Friendly George Clooney
    Jesse Zousmer Tate Donovan
    Palmer Williams Tom McCarthy
    Eddie Scott Matt Ross

    Kritiken

    Dirk Jasper: Hollywood-Superstar George Clooney inszenierte diese authentische Geschichte nach eigenem Drehbuch. Mit einem hochkarätigen Ensemble enstand ein spannender, fast dokumentarisch wirkender Spielfilm - großartig gespielt und auf packende Weise unterhaltend. Dabei setzen die Filmemacher nicht nur US-Reporterlegende Edward R. Murrow ein Denkmal, sondern dem unabhängigen, mutigen Journalismus schlechthin – und der erscheint heute nicht minder wichtig, als vor 50 Jahren.

    film-dienst 7/2006: Der engagierte Film legt nahe, dass der Kommunistenjäger durch das Engagement des Fernsehmannes, der bei seinem Sender in die Schusslinie geriet, zu Fall kam. Hervorragend gespielt, stimmungsvoll fotografiert und inszeniert, bricht er eine Lanze für einen verantwortungsvollen Fernsehjournalismus, wobei auch die Funktion der Medien als Instrumente der Manipulation thematisiert wird.