Good Bye Lenin!

    Aus Film-Lexikon.de

    Geschichte wird gemacht. Nur für den 21-jährigen Alex geht nichts voran. Kurz vor dem Fall der Mauer fällt seine Mutter, eine selbstbewusste Bürgerin der DDR, nach einem Herzinfarkt ins Koma - und verschläft den Siegeszug des Kapitalismus. Als sie wie durch ein Wunder nach acht Monaten die Augen wieder aufschlägt, erwacht sie in einem neuen Land. Sie hat nicht miterlebt, wie West-Autos und Fast-Food-Ketten den Osten überrollen, wie Coca Cola Jahrzehnte des Sozialismus einfach wegspülen, wie man hastig zusammen wachsen lässt, was zusammen gehört. Erfahren darf sie von alledem nichts: Zu angeschlagen ist ihr schwaches Herz, als dass sie die Aufregung überstehen könnte. Alex ist keine Atempause vergönnt. Um seine Mutter zu retten, muss er nun auf 79 Quadratmetern Plattenbau die DDR wieder auferstehen lassen. Schnell stellt er fest, dass sich dieser Plan schwieriger umsetzen lässt als erwartet ...



    Filmstab

    Regie Wolfgang Becker
    Drehbuch Bernd Lichtenberg, Wolfgang Becker
    Kamera Martin Kukula
    Produktion Stefan Arndt für X-Filme / WDR / Arte

    Darsteller

    Mutter Katrin Saß
    Alex Daniel Brühl
    Lara Chulpan Khamatova
    Ariane Maria Simon
    Denis Florian Lukas
    Rainer Alexander Beyer
    Robert Kerner, Vater Burghart Klaußner
    Frau Schäfer Christine Schorn
    Direktor Klapprath Michael Gwisdek

    Kritiken

    Dirk Jasper: "Good Bye Lenin!" ist ein Filmereignis voller Herz und Witz, in dem ausnahmsweise zusammen wächst, was wirklich zusammen gehört!

    Rhein-Hunsrück-Zeitung, 14. Februar 2003: Vor allem Saß und Brühl verhindern mit ihrer Darstellung, dass der Film ins Lächerliche abkippt. Ihr perfektes Zusammenspiel lässt die tiefe Mutter-Sohn-Beziehung glaubhaft werden. "Good Bye Lenin!" wurde bei der Berlinale mit freundlichem Beifall aufgenommen.

    Cinema 2003-03: Ein Segen, dass Honecker nicht mehr erleben muss, wie respektlos hier die DDR durch die Club-Cola gezogen wird (...) Lustiger als die Stasi erlaubt.


    Wertungen

    4.5 Sterne
    2 Bewertungen
    Original -
    Jahr/Land 2002 / Deutschland
    Genre Tragikomödie
    Laufzeit 121 Minuten
    Kinostart 13. Februar 2003