Gelibolu - Gallipoli

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    Am Morgen des 25. April 1915 landeten britische Truppen, unter ihnen viele Freiwillige aus Neuseeland und Australien, auf der Halbinsel Gallipoli, um die Dardanellen und damit den Zugang zur osmanischen Hauptstadt Istanbul zu erobern.

    Doch statt des erhofften schnellen Sieges über die 5. türkische Armee, die unter dem Oberbefehl der deutschen Militärmission stand, geriet der Angriff der Alliierten zu einem zermürbenden Stellungskrieg, der Ende 1915 mit dem Sieg der türkischen Armee, ihrem einzigen im Ersten Weltkrieg, endete.



    Filmstab

    Regie Tolga Örnek
    Drehbuch Tolga Örnek
    Kamera Volker Tittel
    Schnitt Maria Zimmerman
    Musik Demir Demirkan
    Produktion Tolga Örnek, Hamdi Döker, Burak Örnek

    Darsteller

    Erzähler Jeremy Irons
    Erzähler Sam Neill
    Erzähler Zafer Ergin

    Kritiken

    Dirk Jasper: In mehr als 70 Archiven in acht Ländern wurde sechs Jahre lang recherchiert. Kriegsmuseen, Ministerien und Experten in Großbritannien, Australien, Neuseeland und der Türkei haben zusammen gearbeitet. Entstanden ist ein außergewöhnlicher Dokumentarfilm über eine der größten militärischen Landungen der Geschichte. Darüber hinaus verdeutlicht Gallipoli mit eindrucksvollen Bildern und ergreifenden Geschichten, anhand von Tagebüchern und Briefen beteiligter Soldaten, die menschliche Tragödie und die Sinnlosigkeit des Krieges im Allgemeinen.

    film-dienst 11/2005: In der Machart wenig einfallsreich und anstrengend, bieten vor allem die bewegenden Zeugnisse der Soldaten einen intensiven Einblick in einen absurden Krieg.


    Wertungen

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    0 Bewertungen
    Original Gelibolu
    Jahr/Land 2005 / Türkei
    Genre Dokumentarfilm
    Film-Verleih RecPlayer GmbH
    Laufzeit 116 Minuten
    Kinostart 26. Mai 2005