Ganz normal verliebt

    Aus Film-Lexikon.de

    Carla Tate, die geistig leicht behinderte Tochter wohlhabender Eltern, kehrt nach zehn Jahren Aufenthalt in einem speziellen Internat mit einem Schulabschluß in der Tasche und voller Ambitionen und Zukunftsträumen nach Hause zurück. Mit den meisten Einschränkungen, die ihre angeborene Behinderung mit sich bringt, kann Carla inzwischen bestens umgehen, nur eine Hürde scheint unüberwindlich: ihre überbesorgte Mutter Elisabeth, die alle Unabhängigkeits-Bestrebungen ihrer Tochter im Keim zu ersticken droht. Die Konflikte im Hause Tate sind unausweichlich. Carla will aufs College, sie verliebt sich zum ersten Mal, und sie will eine eigene Wohnung - alles Dinge, die die meisten anderen Menschen im Leben für ziemlich selbstverständlich halten. Auf dem Weg in die Zukunft ist es vor allem Danny, der eine ähnliche Behinderung hat wie Carla, der als ihr Weggefährte und Vertrauter und schließlich als ihre große Liebe die zähen Kämpfe, kleinen Siege und großen Triumphe mit ihr teilt ...



    Filmstab

    Regie Garry Marshall
    Drehbuch Garry Marshall, Bob Brunner
    Kamera Dante Spinotti
    Schnitt Bruce Green
    Musik Rachel Portman
    Produktion Mario Iscovich, Alexandra Rose

    Darsteller

    Heather Sarah Paulson
    Carla Tate Juliette Lewis
    Elisabeth Tate Diane Keaton
    Radley Tom Skerritt
    Danny Giovanni Ribisi
    Caroline Poppy Montgomery
    Drew Linda Thorson
    Jeff Joe Flanigan
    Winnie Juliet Mills
    Michelle Tracy Reiner
    Marge Hope Alexander-Willis
    Dr. Johnson Harvey Miller
    Ernie Hector Elizondo

    Kritiken

    Dirk Jasper: "Ganz normal verliebt" ist eine Geschichte, die überrascht und berührt und die das Zeug hat, die Herzen im Sturm zu erobern. In der Titelrolle spielt die wunderbare Juliette Lewis, außerdem wartet der Film mit einer ganzen Reihe weiterer herausragender Schauspieler auf, allen voran Hollywood-hot-shot Giovanni Ribisi ("Der Soldat James Ryan") und Oscar-Preisträgerin Diane Keaton.

    TV Movie 1999-16: Garry Marshall ("Pretty Woman") ist nicht der Regisseur der differenzierten Töne: Seine Sympathien gehören alleine dem nicht ganz normalen Liebespaar, das vom Schicksal benachteiligt wird. Marshall, Meister des Mainstream-Melodrams, bedient auch hier wieder die gesamte Spannbreite der Gefühle. Also: Taschentücher bereithalten!

    Bild am Sonntag 1999-08-01: Vorurteile werden abgebaut, indem der Film ihnen mit Situationskomik begegnet - als Komödie. Dichte Handlung, lebendige Figuren, schauspielerische Glanzleistungen - sehr sehenswert!


    Wertungen

    0 Sterne
    0 Bewertungen
    Original The Other Sister
    Jahr/Land 1999 / USA
    Genre Liebeskomödie
    Laufzeit 127 Minuten
    Kinostart 05. August 1999