Götz George

    Aus Film-Lexikon.de

    deutscher Schauspieler; * 23. Juli 1938 in Berlin

    Als Sohn des Schauspielerpaares Heinrich George und Berta Drews wurde Götz George 1938 geboren.

    Schon als Kind spielte er am Theater und debütierte als 15-Jähriger - neben Romy Schneider - in dem musikalischen Liebesfilm "Wenn der weiße Flieder wieder blüht" (1953).

    Zum Star wurde George als impulsiver Fred Engel, als er vom überragenden Publikumserfolg von "Der Schatz am Silbersee" profitierte, der die Karl-May-Filmwelle einleitete. Er wurde zum vielbeschäftigten Helden in Abenteuer-, Kriminal- und anderen Actionfilmen kommerziellen Zuschnitts, die vor allem seine athletischen Fähigkeiten (er dreht Stunts fast immer ohne Double) forcierten.

    Durch seine volkstümliche, kaltschnäuzige Interpretation des Kommissars Schimanski aus dem Ruhrgebiet in der TV-Kriminalserie Tatort (1981-1991, Comeback 1998) gelangte er zu großer Beliebtheit. George ist zunehmend in Charakterrollen zu sehen (z.B. "Der Totmacher").

    George wurde für seine schauspielerischen Leistungen vielfach geehrt, so etwa 1996 mit dem Deutschen Filmpreis für seine Hauptrolle in "Der Totmacher" oder 2001 mit der Goldenen Feder für sein Lebenswerk.


    Filmografie - Darsteller