Florence Foster Jenkins

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    Florence Foster Jenkins erzählt die wahre Geschichte der gleichnamigen, legendären Erbin und exzentrischen Persönlichkeit im New York der 40er-Jahre. Geradezu zwanghaft verfolgt sie ihren Traum, eine umjubelte Opernsängerin zu werden. Die Stimme, die sie in ihrem Kopf hört, ist wunderschön – für alle anderen klingt sie einfach nur grauenhaft.

    Ihr „Ehemann” und Manager, St. Clair Bayfield, ein englischer Schauspieler von Adel, ist entschlossen, seine geliebte Florence vor der Wahrheit zu beschützen. Als Florence aber beschließt, ein öffentliches Konzert in der Carnegie Hall zu geben, muss sich St. Clair seiner größten Herausforderung stellen.




    Filmstab

    Regie Stephen Frears
    Drehbuch Nicholas Martin
    Kamera Danny Cohen
    Schnitt Valerio Bonelli
    Musik Alexandre Desplat
    Produktion Michael Kuhn, Tracey Seaward

    Darsteller

    Florence Foster Jenkins Meryl Streep
    St Clair Bayfield Hugh Grant
    Kathleen Rebecca Ferguson
    Agnes Stark Nina Arianda
    Cosmé McCoon Simon Helberg
    Phineas Stark Stanley Townsend
    John Totten Allan Corduner
    Earl Wilson Christian McKay
    Carlo Edwards David Haig

    Kritiken

    www.filmstarts.de Christian Horn: Stephen Frears findet in seiner Komödie eine stimmige Balance zwischen der allzu menschlichen Lust am Skurrilen und der ehrlich empfundenen Tragik seiner Figuren: kurzweilig-unterhaltsames Schauspielerkino, das zugleich auch nachdenklich stimmt.

    www.moviebreak.de Patrick Reinbott: Stephen Frears widmet sich in seinem Biopic "Florence Foster Jenkins" einer außergewöhnlichen Persönlichkeit, die einen eigenen Film über sich mehr als nur verdient hat. Der Umgang mit einem markanten Abschnitt aus dem Leben der "schlechtesten Sängerin der Welt" ist jedoch von erzählerischen Unebenheiten geprägt, bei denen sich der Film nie zwischen bloßstellender Komödie und bedächtigem Drama entscheiden kann. Trotz der passend ausgewählten Darsteller ist der Film daher auf hohem Niveau gescheitert und wird seiner besonderen Hauptfigur zu selten wirklich gerecht.

    www.wolframhannemann.de: Mit exquisitem Zeitkolorit ausstaffiert, bringt der Film sein Publikum ebenso zum Lachen wie er es auch berührt.