Farland

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    Ein Auto kommt vom Weg ab und überschlägt sich. Eine junge Frau und ein junger Mann landen schwer verletzt in der Klinik. Dort begegnen sich Axel, der am Bett seines Sohnes wacht, und Karla, die auf ein Lebenszeichen ihrer Schwester wartet.

    Während in der Intensivstation das Leben stillzustehen scheint, lassen sich Karla und Axel wieder auf ihr eigenes Leben ein. Und ganz allmählich entwickelt sich daraus eine zarte Liebesgeschichte ...



    Filmstab

    Regie Michael Klier
    Drehbuch Undine Damköhler, Michael Klier
    Kamera Hans Fromm
    Schnitt Bettina Böhler
    Musik Neil Black
    Produktion Martin Hagemann für Zero Film GmbH

    Darsteller

    Axel Richy Müller
    Karla Laura Tonke
    Birgit Karina Fallenstein
    Julian Thure Lindhardt
    Jakob Fabian Busch
    Hans Andreas Schmidt

    Kritiken

    Dirk Jasper: In seinem vierten Spielfilm "Farland" erzählt Michael Klier von Menschen zwischen Heimkehr und Aufbruch, von emotionalem Stillstand und entwurzeltem Lebensgefühl. Wie "Überall ist es besser wo wir nicht sind", "Ostkreuz" und "Heidi M." ist auch diese Geschichte in einem Grenzland angesiedelt, wo die alten Formen schon aufgebrochen sind, ohne zu neuen gefunden zu haben. Michael Kliers präzise Beobachtungen und der zärtliche Blick auf seine Helden verdichten sich zu einem Film von unaufdringlicher Wahrhaftigkeit. "Farland" ist ein Stück junger deutscher Gegenwart und weist Michael Klier als einen der wichtigsten deutschen Regisseure unserer Zeit aus.

    Rhein-Zeitung 27. August 2004: Der Film "Farland" von Michael Klier beeindruckt durch den zärtlichen, intensiven Blick auf seine Figuren.