Every Thing Will Be Fine

    Aus Film-Lexikon.de

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    Ein Winterabend. Eine Landstraße. Es schneit, die Sicht ist schlecht. Aus dem Nichts kommt ein Schlitten einen Hügel herunter geglitten. Eine Vollbremsung, der Wagen kommt zum Stand. Stille.

    Den Schriftsteller Tomas trifft keine Schuld an diesem tragischen Unfall, ebenso wie den kleinen Christopher, der besser auf seinen Bruder hätte aufpassen können, oder Kate, die Mutter der beiden, die die Kinder früher hätte ins Haus rufen sollen …

    Tomas fällt in ein tiefes Loch. Die Beziehung zu seiner Freundin Sara zerbricht an der Belastung. Tomas rettet sich in sein Schreiben. Aber darf er dazu Erfahrungen verarbeiten, die das Leiden anderer einbeziehen? Der Film folgt seinem Versuch, dem Leben wieder einen Sinn zu geben und eine eigene Familie aufzubauen. Genau so folgt er auch Kate und Christopher, bis der 17 Jahre alt ist und sich entschließt, diesen Fremden wiederzusehen, den er nur einmal, an jenem verhängnisvollen Abend, getroffen hat ...





    Filmstab

    Regie Wim Wenders
    Drehbuch Bjørn Olaf Johannessen
    Kamera Benoît Debie
    Schnitt Toni Froschhammer
    Musik Alexandre Desplat
    Produktion Gian-Piero Ringel

    Darsteller

    Tomas Eldan James Franco
    Kate Charlotte Gainsbourg
    Sara Rachel McAdams
    Ann Marie-Josée Croze
    Vater Patrick Bauchau
    Editor Peter Stormare
    Christopher Robert Naylor

    Kritiken

    www.moviebreak.de Sebastian Pierchalla: Gute Schauspieler und schöne Bilder machen leider noch keinen guten Film. Wer genügend Sitzfleisch besitzt und von dem genügsamen Erzähltempo nicht abgeschreckt ist, der kann beim neusten Kammerspiel vom deutschen Regisseur Wim Wenders durchaus mal einen Blick riskieren.

    www.sennhausersfilmblog.ch Michael Sennhauser: Alles in allem sind es nicht mehr die grossen Gesten und die grossen Gefühle, welche Wenders hier zu interessieren scheinen. Sondern das, was übrigbleibt, wenn die Kämpfe ausgestanden sind, die Schuld akzeptiert. Das ist sympathisch. Everything Will Be Fine ist sympathisch.

    www.kritiken.de Bianka Piringer: Die Sinnlichkeit der 3D-Bilder offenbart sich, indem man sich als Zuschauer auf geradezu atemberaubende Weise in diesen Landschaften und Innenräumen präsent fühlt ... Die visuelle Gestaltung ist schon fast zu schön für eine Geschichte über das Trauma, über Fehler und Unzulänglichkeit. Aber sie ist der Grund, weswegen man trotz fehlender Action dranbleibt und indirekt zu verstehen beginnt.


    Wertungen

    4 Sterne
    1 Bewertungen
    Jahr/Land 2015 / USA
    Genre Drama
    Film-Verleih Warner Bros
    FSK ab 6 Jahre
    Laufzeit 119 Minuten
    Kinostart 02. April 2015