Ernest Borgnine

    Aus Film-Lexikon.de

    US-amerikanischer Schauspieler; * 24. Januar 1917 in Hamden, Connecticut

    eigentlich: Ermes Effron Borgnino;

    Nach seiner Militärzeit arbeitete Ernest Borgnine ab 1945 als Facharbeiter. Von 1947 an besuchte er eine Schauspielschule. Sein Broadway-Debüt gab er 1949, zwei Jahre später zog er nach Los Angeles und spielte dort seine erste Filmrolle.

    Mit "Verdammt in alle Ewigkeit" gelang ihm 1953 der Durchbruch. Seinen größten Erfolg hatte er 1956 mit dem Gewinn des Oscars als bester Hauptdarsteller in "Marty" (1955) unter der Regie von Delbert Mann. In den 1960er und 1970er Jahren machte Borgnine vor allem als markanter Nebendarsteller von sich reden. Er verfügt über ein großes darstellerisches Spektrum, das ihn viele verschiedene Charaktere überzeugend wiedergeben lässt.

    Auch heute spielt Borgnine noch in Filmen mit, beispielsweise in "11'09"01 - September 11" (2002), ein Episodenfilm über das Attentat auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001. Neben zahlreichen Kinofilmen ist Borgnine auch oft im Fernsehen zu sehen: So wirkte er in der US-Serie "Airwolf" (1984) mit. Für die deutsche Produktion "Tierärztin Christine" (1993) stand er neben Uschi Glas, Hans Clarin und Martin Semmelrogge vor der Kamera. In seiner mittlerweile über 50 Jahren andauernden Schauspielkarriere trat er in mehr als 180 Fernseh- und Kinofilmen auf.

    Seit 1973 ist er in fünfter Ehe mit Tova Borgnine verheiratet.


    Filmografie - Darsteller


    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Film
    Oscar.jpg 1955 Bester Hauptdarsteller Marty