Elling

    Aus Film-Lexikon.de

    10879 Poster.jpg

    Elling und Kjell Bjarne sind die Helden - Blutsbrüder eben. Als Zimmergenossen lernen sie sich in der psychatrischen Einrichtung von Brøynes zuerst kennen - und später dann auch schätzen. Elling, Muttersöhnchen - wie er selber sagt - und heimlicher Verehrer der norwegischen Ministerpräsidentin Gro Harlem Bruntland und Kjell Bjarne, der eigentlich nur zwei Ziele verfolgt - und das durchaus mit stoischer Konsequenz: Essen und endlich, endlich Sex mit einer Frau haben. In der Psychatrie sind geeignete Frauen schwer aufzutreiben und so verkürzt Elling ihm die Wartezeit mit höchst phantasievollen, wüsten, orgiastischen Geschichten aus seiner eigenen "reichhaltigen Erfahrung" ...



    Filmstab

    Regie Petter Næss
    Drehbuch Axel Hellstenius
    Vorlage Romanvorlage (Blutsbrüder): Ingvar Ambjørnsen
    Kamera Svein Krøvel
    Schnitt Inge-Lise Langfeldt
    Musik Lars Lillo Stenberg
    Produktion Dag Alveberg / Maipo Film- und TV-Produktion

    Darsteller

    Elling Per Christian Ellefsen
    Kjell Bjarne Sven Nordin
    Alfons Jørgensen Per Christensen
    Frank Åsli Jørgen Langhelle
    Reidun Nordsletten Marit Pia Jacobsen
    Gunn Hilde Olausson
    Hauger Ola Otnes
    Johanne Eli-Anne Linnestad
    Cecilie Kornes Cecilie Mosli
    Haakon Willum Joachim Rafaelsen

    Kritiken

    film-dienst 2002-09: Eine hintersinnige, von guten Darstellern getragene Komödie, die mit viel Symphatie für die beiden Protagonisten die Normalität hinterfragt und skurriles Denken als mögliche Überlebensstrategie anbietet.

    Rhein-Zeitung 2002-05-03: Die beiden Hauptpersonen dieser Komödie sind zwei liebenswerte Typen, die sich in der Psychiatrie kennen gelernt haben.

    Olaf Schneekloth (TV-Today) 2002-10: Hinreißende Ballade über die Freundschaft zweier Außenseiter.