Elle

    Aus Film-Lexikon.de

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    Michèle (Isabelle Huppert), Chefin einer erfolgreichen Firma für Videospiele, wirkt wie eine Frau, der nichts etwas anhaben kann. Unnahbar führt sie mit der gleichen Präzision und Kalkül ihre Firma wie ihr Liebesleben.

    Als Michèle eines Tages in ihrem Haus von einem Unbekannten angegriffen und vergewaltigt wird, scheint sie das Vorgefallene zunächst kalt zu lassen. Doch ihr Leben ist über Nacht ein anderes geworden.

    Resolut spürt sie den Angreifer auf und verstrickt sich mit ihm in ein gefährliches Spiel aus Neugier, Anziehung und Rache. Es ist ein Spiel, das jederzeit außer Kontrolle geraten kann …





    Filmstab

    Regie Paul Verhoeven
    Drehbuch David Birke
    Vorlage Philippe Djian
    Kamera Stéphane Fontaine
    Schnitt Job ter Burg
    Musik Anne Dudley
    Produktion Saïd Ben Saïd, Michel Merkt

    Darsteller

    Michèle Leblanc Isabelle Huppert
    Patrick Laurent Lafitte
    Anna Anne Consigny
    Richard Leblanc Charles Berling
    Rebecca Virginie Efira
    Irène Leblanc Judith Magre
    Robert Christian Berkel
    Vincent Jonas Bloquet

    Kritiken

    www.kino-zeit.de Magdalena Miedl: Huppert leuchtet in diesem Film; am besten ist sie, wenn in einem Gedanken an eine vorherige Situation ein winziges Lächeln in ihrem Mundwinkel sitzt, das sie schnell wieder wegwischt. Aber Elle ist, trotz aller Lust an der Provokation, nicht der Triumph, der der Film hätte sein können.

    www.moviebreak.de Patrick Reinbott: Für alle zartbesaiteten, politisch korrekten Moralisten dürfte speziell das letzte Drittel von Verhoevens Werk eine Herausforderung darstellen, denn hier gerät die Mischung aus Drama und Thriller endgültig zur entfesselten Groteske, die aufgrund der herausragenden Performance von Isabelle Huppert nie an Würde oder Glaubwürdigkeit einbüßt.

    www.kritiken.de Bianka Piringer: Bis zuletzt bleibt in diesem 130 Minuten langen, aber nie langweiligen Film vieles rätselhaft. Das ist einerseits reizvoll, weil man immer auf die große Auflösung wartet, andererseits aber auch nicht völlig befriedigend. Manchmal scheint diese Rätselhaftigkeit zum Selbstzweck zu werden, sich nur aus Jux den Zuschauererwartungen zu widersetzen. Aber diese kühle, leidenschaftliche, dynamische Titelheldin erntet Sympathie und Bewunderung.

    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Name
    nom 2016 Beste Hauptdarstellerin Isabelle Huppert


    Wertungen

    4.5 Sterne
    6 Bewertungen
    Jahr/Land 2016 / Frankreich
    Genre Drama / Thriller
    Film-Verleih MFA Medien
    FSK ab 16 Jahre
    Laufzeit 131 Minuten
    Kinostart 16. Februar 2017