Einsamkeit und Sex und Mitleid

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    … ist eine provokante Komödie über die Schwierigkeiten, eine glückliche Beziehung zu leben. Ein Schuhdiebstahl im ICE bildet den Auftakt eines wilden Kaleidoskops von Beziehungen und Abhängigkeiten zwischen unterschiedlichsten Großstadtmenschen, die in diesem Film lustvoll wie in einem Spinnennetz zappeln.




    Filmstab

    Regie Lars Montag
    Drehbuch Lars Montag, Helmut Krausser
    Vorlage Helmut Krausser
    Kamera Mathias Neumann
    Schnitt Marc Schubert
    Musik Konstantin Gropper
    Produktion Werner C. Barg

    Darsteller

    Carla Friederike Kempter
    Alexander Stern Jan Henrik Stahlberg
    Ecki Nölten Bernhard Schütz
    Maschjonka Pfennig Maria Hofstätter
    Julia König Eva Löbau
    Robert Pfennig Rainer Bock
    Uwe König Peter Schneider

    Kritiken

    www.filmstarts.de Thomas Vorwerk: Selten war deutsches Arthauskino so nah am Puls der Gesellschaft – „Einsamkeit und Sex und Mitleid“ ist eine saulustige Ensemble-Satire, die mit ihrem Hang zum Extremen, bissigen Ideen, verwegenen Stilmitteln und tollen (oft noch wenig bekannten) Darstellern überzeugt.

    www.epd-film.de Manfred Riepe: Mit seiner auf vordergründige Effekte abzielenden Regie wird er Helmut Kraussers gleichnamiger Buchvorlage gerecht, die ein Literaturkritiker als »Lindenstraße für Fortgeschrittene« bezeichnete. Letzteres taugt auch als Beschreibung des Films, der trotz guter Besetzung, aus der Rainer Bock als schwermütiger Hobbyimker herausragt, nicht überzeugt.

    www.wolframhannemann.de: Durch das Ineinandergreifen der verschiedenen Episoden fühlt man sich ein wenig an Paul Thomas Andersons MAGNOLIA erinnert, aber wirklich nur ein wenig. Kleiner Tipp: wer gefühlt bereits im Alltag nur mit Psychopathen zu tun hat, der sollte einen Bogen um diesen Film machen.


    Wertungen

    4.5 Sterne
    2 Bewertungen
    Jahr/Land 2017 / Deuschland
    Genre Drama / Komödie
    Film-Verleih X-Verleih
    FSK ab 6 Jahre
    Laufzeit 119 Minuten
    Kinostart 04. Mai 2017