Eine unbequeme Wahrheit

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    Er galt lange Zeit als „der nächste Präsident der Vereinigten Staaten“. Nach seiner umstrittenen Wahlniederlage im Jahr 2000 machte Al Gore etwas völlig Unerwartetes: Der einstige Vize-Präsident ging mit einer multimedialen Präsentation auf Tour, um mit einer originellen Mischung aus Humor, Cartoons und überzeugenden wissenschaftlichen Fakten vor den dramatischen Folgen der globalen Erwärmung zu warnen.



    Filmstab

    Regie Davis Guggenheim
    Kamera Bob Richman, Davis Guggenheim
    Schnitt Jay Cassidy, Dan Swietlik
    Musik Michael Brook
    Produktion Laurie David, Lawrence Bender, Scott Z. Burns

    Kritiken

    film-dienst 21/2006: Ein faszinierender, trotz schneller Schnitte und vielfältiger Perspektivwechsel formal aber eher konventioneller Film, der das Kino als Multiplikator nutzt, um auf weltweite Probleme und ihre notwendigen, womöglich unbequemen Lösungen aufmerksam zu machen.

    Dirk Jasper FilmLexikon: "Eine unbequeme Wahrheit" dokumentiert den faszinierenden Vortrag von Al Gore, begleitet ihn bei seinen Reisen und gibt Einblicke in sein Privatleben. Beim Festival von Sundance bekam die Dokumentation von Davis Guggenheim (24) dreifach stehende Ovationen, in Cannes begeisterte Kritiken. Zudem wurde "Eine unbequeme Wahrheit" mit dem Humanitas-Preis ausgezeichnet.

    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Name
    Oscar.jpg 2006 Bester Song Melissa Etheridge (Music & Lyrics) ("I Need to Wake Up")
    Oscar.jpg 2006 Bester Dokumentarfilm Davis Guggenheim


    Wertungen

    5 Sterne
    1 Bewertungen
    Original An Inconvenient Truth
    Jahr/Land 2006 / USA
    Genre Dokumentarfilm
    Film-Verleih Universal Pictures International Germany GmbH
    Laufzeit 96 Minuten
    Kinostart 12. Oktober 2006