Ein ganzes halbes Jahr

    Aus Film-Lexikon.de

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    Louisa „Lou“ Clark (Clarke) wohnt auf dem Lande in einem malerischen englischen Städtchen. Ohne sich je ein konkretes Lebensziel vorzunehmen, hangelt sich die spleenige, kreative 26-Jährige von einem Job zum nächsten, um ihre unverdrossen fest zusammenhaltende Familie über die Runden zu bringen.

    Ihr sprichwörtlicher Optimismus wird jedoch mit ihrem neuesten Broterwerb erstmals auf eine harte Probe gestellt: Im „Schloss“ des kleinen Ortes wird sie die Pflegerin und Gesellschafterin des wohlhabenden jungen Bankers Will Traynor (Claflin), der seit einem Unfall vor zwei Jahren an den Rollstuhl gefesselt ist – von einem Augenblick zum anderen hat sich sein Leben dramatisch verändert.

    Seine große Abenteuerlust gehört der Vergangenheit an – übrig bleibt ein Zyniker, der seine jetzige Existenz als sinnlos empfindet. Doch Lou nimmt sich vor, Will zu beweisen, dass das Leben sich weiterhin lohnt: Gemeinsam lassen sie sich auf eine Abenteuertour ein, die sie allerdings so nicht geplant haben … Wie sich Herz und Verstand unter diesen Umständen verwandeln, hätten beide sich niemals träumen lassen.




    Filmstab

    Regie Thea Sharrock
    Drehbuch Jojo Moyes
    Vorlage Jojo Moyes
    Kamera Remi Adefarasin
    Schnitt John Wilson
    Musik Craig Armstrong, Karen Elliott
    Produktion Karen Rosenfelt, Alison Owen

    Darsteller

    Louisa Clark Emilia Clarke
    William Traynor Sam Claflin
    Camilla Traynor Janet McTeer
    Steven Traynor Charles Dance
    Alicia Vanessa Kirby
    Bernard Clark Brendan Coyle
    Katrina Clark Jenna Coleman
    Patrick Matthew Lewis

    Kritiken

    www.leinwandreporter.com Thomas Trierweiler: Wenn letzte Filme aus dem Bereich Sparks und Co. herangezogen werden, schneidet „Ein ganzes halbes Jahr“ gar nicht so schlecht ab, da er seine herzlichen Momente hat. Dennoch ist der Film sicherlich nicht gut. Mit einer Dramaturgie vom Reißbrett, bei der dennoch einige fragwürdige Entscheidungen getroffen werden und einem zwischen Melodramatik und Albernheiten öfters unrund wirkenden Erzählton, bleiben doch einige Möglichkeiten dieser insgesamt zu handzahmen Liebesgeschichte auf der Strecke.

    www.filmstarts.de Andreas Staben: Die Filmemacher beschwören die ganz großen Gefühle, doch meist bleiben sie in einsilbigen Klischees stecken.

    www.blogbusters.ch Jeannette Wölfli: Ein trauriger und doch humorvoller Film mit viel Herz, der jedoch den Tiefgang und die richtige Auseinandersetzung mit dem schwierigen Thema der Sterbehilfe und des eigenen (Lebens-)Willens vermissen lässt.


    Wertungen

    2.5 Sterne
    4 Bewertungen
    Original Me Before You
    Jahr/Land 2016 / USA
    Genre Liebesdrama
    Film-Verleih Warner Bros.
    FSK ab 12 Jahre
    Laufzeit 110 Minuten
    Kinostart 23. Juni 2016