Eierdiebe

    Aus Film-Lexikon.de

    Schön, wenn das Leben ganz nach Plan schnurrt, wenn man jung, attraktiv und erfolgreich ist. Ein Mensch, der Karriere machen wird und auf der Sonnenseite des Lebens steht. Was aber, wenn das Leben einen plötzlich aus der heilen Welt heraus katapultiert? Der grotesk-komische Alptraum des Überfliegers Martin Schwarz, dessen Leben sich um sein Elitestudium in den USA dreht, beginnt während eines Ferienaufenthalts bei seinen Eltern in Berlin. Normalerweise sorgt sein Bruder Roman, das schwarze Schaf der Familie, für Unruhe. Doch diesmal dreht sich alles um Martin, als er zuhause zusammenbricht. Die Diagnose: Hodenkrebs. Ein Hoden wird sofort entfernt. Die Ärzte raten zur Totaloperation... Martin verspürt keine Neigung, sich kastrieren zu lassen. Er entscheidet sich gegen den Rat der Ärzte und beginnt eine Chemotherapie im Krankenhaus. Schicksalsgenossen im Krankenzimmer sind Nickel und Harry. Die drei machen das Beste aus ihrer Situation. Und alle drei sind ein bisschen in Susanne verliebt, die sich lieber bei den Jungs als in der Frauenabteilung aufhält... Martins Mutter Gabriele trägt fleißig seine Lehrbücher in die Klinik, damit Martin den Anschluss an sein Studium nicht verpasst. Ihr Versuch, eine längst vergangene Normalität aufrechtzuerhalten, ist zum Scheitern verurteilt. Martin lernt schnell, dass die üble Lage nur mit pechschwarzem Humor zu ertragen ist. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion dringen die Vier in die Pathologie des Krankenhauses ein, um Martins verlorenes Ei zu suchen...



    Filmstab

    Regie Robert Schwentke
    Drehbuch Robert Schwentke
    Kamera Florian Ballhaus
    Schnitt Hans Funck
    Musik Martin Todsharow
    Produktion Oliver Huzly, Reinhard Klooss, Kai May

    Darsteller

    Martin Schwarz Wotan Wilke Möhring
    Nickel Janek Rieke
    Harry Antoine Monot jr.
    Susanne Julia Hummer
    Roman Schwarz Alexander Beyer
    Gabriele Schwarz Marie Gruber
    Pfleger Fatih Cevikkollu
    Dr. Bofinger Götz Schubert
    Hans Schwarz Thomas Thieme
    Schwester Elke Doris Schretzmayer
    Winnie Leander Haußmann


    Wertungen

    4.8 Sterne
    10 Bewertungen
    Original -
    Jahr/Land 2003 / Deutschland
    Genre Tragikomödie
    Film-Verleih Odeon/Filmwelt
    FSK ab 12 Jahre
    Laufzeit 88 Minuten
    Kinostart 22. Januar 2004