Douglas Sirk

    Aus Film-Lexikon.de

    US-amerikanischer Theater- und Filmregisseur; * 26. April 1897 in Hamburg; † 14. Januar 1987 in Lugano

    eigentlich: Hans Detlev Sierck;

    Der Sohn dänischer Eltern arbeitete zunächst als Theaterregisseur am Deutschen Scahuspielhaus in Hamburg und als Intendant des Alten Theaters. Ab 1935 dreht er für die UFA Filme; der Star seiner frühen Filme ist Zarah Leander. Sein größter Erfolg in Deutschland ist der Film "Schlussakkord".

    Da er ein Gegner der Nationalsozialisten war, emigriert Sierck zunächst nach Frankreich und später in die USA. Hier benannte er sich in Douglas Sirk um. In Hollywood begann er als Drehbuchautor und avancierte schließlich zum beliebten Hollywood-Regisseur. Vor allem für seine Melodramen wurde er berühmt, zu den erfolgreichsten zählten "All meine Sehnsucht", "Was der Himmel erlaubt", "Duell in den Wolken" sowie "Zeit zu leben und Zeit zu sterben". Sirks erfolgreichster Film war sein letzes Werk "Solange es Menschen gibt".

    Prägend für seine Filme war der innovative Einsatz neuer Filmtechniken wie Technicolor und Cinemascope.


    Filmografie - Regisseur